Jörg Haider - eine Unschuld vom Lande?

Jörg Haider - eine Unschuld vom Lande?

Laut Stefan Petzner stammt die Idee einen Teil des umstrittenen Birnbacher-Honorars an die Parteien umzuleiten allein von den ÖVP-Granden.

Die Botschaft hör ich wohl – allein mir fehlt der Glaube. Laut dem einstigen Haider-Intimus und jetzigen Abgeordneten der BZÖ, Stefan Petzner, soll die Idee einen Teil des Millionen-Honorars für die Expertise des Steuerberaters Dietrich Birnbacher in Parteikassen umzuleiten, allein auf dem Mist der ÖVP-Granden Martinz, Tauschitz und Rumpold gewachsen sein. Sein damaliger Chef und „Lebensmensch“ Jörg Haider habe sich sehr empört gezeigt und er selbst sei „schockiert“ gewesen, erzählte Petzner heute vor Gericht.

Wenn dem wirklich so war, stellt sich die Frage, warum dann weder der „empörte Haider“ noch der „schockierte Petzner“ im Jahr 2007 an die Öffentlichkeit getreten sind, um ihre Empörung kundzutun und so der illegalen Parteienfinanzierung einen Riegel vorzuschieben. Im Gegenteil: Anstatt den Deal zu verhindern, bastelten die Beiden auch noch am Begriff „Patriotenrabatt“ und verkauften der Öffentlichkeit den Nachlass von sechs Millionen auf das Birnbacher-Honorar auch noch als grandiose Wohltat.

Für wie blöd halten Sie uns eigentlich, Herr Petzner?