Zeitungsherausgeberverband will Steuern auf Onlinewerbung

Zeitungsherausgeberverband will Steuern auf Onlinewerbung

Der Verband fordert eigentlich die Abschaffung der Werbeabgabe, zunächst aber Steuern auf Onlinewerbung.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) spricht sich für eine Besteuerung von Onlinewerbung aus. Während nämlich hierzulande für Printwerbung die sogenannte Werbeabgabe gezahlt werden muss, ist der Onlinebereich von dieser Steuer ausgenommen, was Print gegenüber Online massiv benachteilige. "Es kann nicht sein, dass eine Werbeform völlig frei geht", wird VÖZ-Generalsekretär Gerald Grünberger in einer Aussendung zur Pressekonferenz der heimischen Papierwirtschaft zitiert.

Ein Schritt vor, dann zwei zurück?

Grundsätzlich fordert der VÖZ freilich die völlige Abschaffung der Werbeabgabe. Da dies realpolitisch aber trotz anderslautender Versprechen nicht in Sicht ist, fordern die Verleger die Gleichbehandlung der Werbeformen. Würde man etwa die Werbeeinnahmen von Google Österreich besteuern, würde der Fiskus etwa sieben Millionen Euro zusätzlich einnehmen, schätzt Grünberger. Dieses Geld müsse wiederum in die Presseförderung investiert werden, die unlängst gekürzt wurde. Durch die Kürzung um 1,35 Millionen Euro könne die Regierung ihren Förderauftrag, die Sicherung der Titel- und Meinungsvielfalt nicht mehr erfüllen, hieß es.

Technik

USA: Handydetektor spürt Sms-Schreiber hinterm Steuer auf

Service

Gewinnspiel: Mit FORMAT zur TEDxVienna 2014