Constantinus Award 2012: Das sind die Sieger!

Constantinus Award 2012: Das sind die Sieger!

Österreichs IT- und Unternehmensberater/innen haben 2012 ihre Top-Projekte für den Constantinus Award eingereicht und für einen neuen Teilnehmerrekord beim größten österreichischen IT- und Beraterpreis gesorgt. FORMAT präsentiert die Sieger.

Die feierliche Verleihung des Awards fand in der exklusiven Event-Location Scalaria am Wolfgangsee statt. Hier die heurige Siegerliste:

Eine Cloud, wie sie Segler lieben

Fulcrum Consulting (1. Platz - Informationstechnologie)

Segeln bei höchster Windstärke ist das Geschäft von Celox Sailing. Die Mannschaft des oö. Segel-Spezialisten (oben) ist klein, betreut aber sechs kleine Profit-Center – und bietet alles, was Segler antörnt: Ausbildung, Handel, Service, Verleih und Regatten. Ein ERP-System war gefragt und wurde in „Business ByDesign“ gefunden, einem jungen, abgespeckten SAP für Kleinfirmen, die lieber Cloud-Lösungen kaufen, statt eigene Rechner zu betreiben. Implementiert wurden Kundendatenbank, Vertrieb, Materialwirtschaft und Rechnungswesen von Peter Weiss, Wolfgang Brunner und Stefan Stögmüller auf unkonventionelle Weise. Da das Celox-Team gerade einmal Zeit für vier persönliche Meetings übrig hatte, wurde das Projekt über Telefon und Webmeetings umgesetzt. Die Cloud schwebt heute über allen Yachten.

http://www.fulcrum.at

Virtuelle Postler

Exthex Gmbh (1. Platz - Cloud Services)

Im Preis-Regen zu stehen sind sie mittlerweile gewöhnt, die Dokumentenmanagement-Spezialisten von exthex. Nach etlichen nationalen und internationalen Auszeichnungen holt sich das Produkt Easy-Versand den Constantinus. EasyVersand ist das hauseigene Postamt, ohne der Post Konkurrenz zu machen. Dokumente werden direkt vom PC oder anderen Geräten weg versandt. Sie erreichen dem Empfänger per Mail (verschlüsselt), per Post oder über digitale Postfächer. Der EasyVersand funktioniert auch mit Bürgerkarte und Handy-Signatur. EasyVersand druckt, frankiert und archiviert.
Ministerien, Landeshauptstädte und zahlreiche Firmen verlassen sich auf den EasyVersand von Oliver Bernecker und Peter Danner.

http://www.easyversand.at

Die Skiwelt ist der Hotspot

Unwired Networks (1. Platz Kommunikation & Netzwerke)

Ohne Smartphone geht nichts mehr, auch nicht auf der Piste. Touristiker haben den Always-on-Trend als Mehrwert ausgemacht und bieten das Internet auch auf der Piste an. Unwired Networks hat 250 Zugangspunkte in der Skiwelt amadé eingerichtet und damit den größten Hotspot im hochalpinen Bereich. Unaufdringlich, weil praktisch unsichtbar geben sie Passwortfreien Zugang ins Internet. Unwired-Geschäftsführer Alexander Szlezak errichtet auch temporäre Hotspots für Messen oder Kongresse. Die Gäste aus dem Ausland lieben das, die Mobilfunker vermutlich weniger.

http://www.unwired.at/

Die Redaktions-Manager

agentur elements.at (1. Platz - Open Source)

Wer eine Website hat, kann viel erzählen – und viel Geld ausgeben für ein digitales Redaktionsmanagement, das Social Media, Suchmaschinenmarketing u. a. koordiniert. Die Salzburger Web-Agentur elements.at war nicht zufrieden mit den angebotenen Werkzeugen, baute sich selbst ein System mit Open-Source-Komponenten („pimcore“) – und stellt es der Community zur Verfügung, die es mit- und weiterentwickelt. 18 Sprach-Versionen gibt es. Das elements-Team
(Dietmar Rietsch, Patrick Edelmayr, Roland Dessovic) lebt den Open-Source-Gedanken und mit Kunden wie Intersport und Steiermark Tourismus gut davon. Elements hat beim Constantinus gleich zweifach abgeräumt, und auch das Publikumsvoting über Facebook für sich entscheiden können.

http://www.elements.at/de/

1.000 Ideen in 1.100 Köpfen

Management Center Vorarlberg (1. Platz - Personal & Training)

Viele Mitarbeiter und Großes vor? Die Südtiroler Volksbank stand vor diesem Problem: 1.100 Leute, verteilt auf 70 Filialen, die in diesen krisenhaften Zeiten weiter gut für ihre Kunden arbeiten sollen. Die Südtiroler haben sich bei der Implementierung ihrer Zukunftsstrategie vom Management Center Vorarlberg helfen lassen. Unter Federführung
von Marianne Grobner wurde die Großoperation am lebenden Objekt durchgeführt – mit der sogenannten RTSC-Methode (Real Time Strategic Change), mit der Organisationsentwicklung in Großgruppen umgesetzt wird. In einer eineinhalbtägigen Veranstaltung wurden 1.000 Ideen herausdestilliert, die aufbereitet und umgesetzt wurden. Der Dialog wurde multimedial (Videobotschaften) und im Intranet geführt, passierte
also praktisch „live“. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Zehn Prozent mehr Aktionäre gewann die Bankgenossenschaft in nur vier Monaten.

http://www.mcv.at/

Eine Doktor-Arbeit

Elexis Austria (1. Platz - Ein-Personen-Unternehmen)

Für diese Software fällt keine „Rezeptgebühr“ an. Wer als Arzt über durchschnittliche Computerkenntnisse verfügt und die Muße hat, sich 20 bis 50 Stunden selbst einzuarbeiten, bekommt damit eine lizenzfreie Software für seine Praxis-Verwaltung in die Hand. Johann Plienegger, Praktischer Arzt in Kirchdorf an der Krems, schaffte den Download und das Einrichten der Java-basierten Software selbst, allein bei der Installation des Netzwerks ließ er sich von Leo Savernik und
Bernhard Mayr helfen, die die Idee der quelloffenen Ärzte-Software aus der Schweiz importiert haben und in Österreich „Praxis“-tauglich machen wollen. Plienegger arbeitet seit vergangenem Dezember mit der Software, die sich auch problemlos mit den österreichischen Leistungskatalogen oder medizinischen Stammdaten verknüpfen lässt. Elexis wird auch laufend aktualisiert und um praktische Funktionen erweitert.

elexis-austria.net

Gute Logistik ist die beste Medizin

lubandy logistic services (1. Platz - Constantinus International)

Diese zwei Bilder sagen mehr als Worte, in dem Fall aber noch nicht alles, was Robert Lubandy für den ukrainischen Pharma-Großhändler Alba geleistet hat. Der stand 2009 vor etlichen Problemen – die bei schlechten Prozessketten begannen und bei fehlender Mitarbeiter-Motivation endeten. Der Gleisdorfer Logistik-Berater mit ukrainischer Außenstelle bewegte einiges: Alba arbeitet heute mit einem Track-and Trace-System und überblickt die komplette Logistik-Kette inklusive Temperaturüberwachung. Dank RFID-Funk und GPS-Signal gibt es keine „logistischen“ Probleme mehr. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Lager-Durchsatz um das 2,5fache gesteigert, Fehleranfälligkeit um das 10fache reduziert – und eine motivierte Mannschaft, die wieder Marktanteile gewinnt.

http://www.mcv.at/

Ein Ofen, heiß und angezogen

Menschen im Vertrieb Beratungs Gmbh (1. Platz - Management Consulting)

Wie man den Kunden richtig einheizt, braucht man dem Gröbminger Familienbetrieb Wieser Wohnkeramik nicht zu erklären. Die Marken- und Vertriebsberater Hans Bachinger und Gergely Hernady haben den Wiesers aber gezeigt, womit man neue Feuer bei den Kunden entfacht. Herausgekommen ist die neue Marke Feuerkultur und zwei neue Produkte: Beim „Lodenofen“ bekommt der Ofen einen Designermantel aus steirischer Schafswolle – und dafür lobende Worte beim red-dot-Designwettbewerb. Mit der „Feuersäule“ wird das Anzünden einer ruß- und aschefreien Gasfackel umgesetzt – angezündet wird mit der Fernbedienung. Damit wurden neue Märkte bis in den Nahen Osten erschlossen. Bachinger und Hernady lieferten ein stimmiges, leistbares Gesamtkonzept, das einem Traditionsbetrieb neue Umsätze
und Arbeitsplätze bescherte.

http://www.menschen-im-vertrieb.at/
http://www.wieser-wohnkeramik.at/

BioBookCover

BG/BRG Stainach (Junior-Constantinus)

Solange Bücher statt E-Books den Unterricht dominieren, wird dieser Geschäftsidee ein langes Leben beschieden sein. 14 Schüler des BG/BRG Stainach brachten mit Schützenhilfe ihrer Lehrer (Wirtschaft, Recht und Chemie) die Idee „grüner“ Buch-Hüllen auf den Weg. Öko muss nicht hässlich sein und erfreut Buch-Liebhaber in Kirschrot und Sonnengelb: produziert aus Wasser, Kartoffelstärke, Gelatine und Lebensmittelfarben – im Prinzip die Zutaten, die auch in jedem
Gummibärchen stecken. Ende 2011 endete das Schulexperiment. Aktuell arbeitet ein Team mit Unterstützung des Innolab von Campus 02 Graz an der Fortführung als reales Unternehmen, um Produkte wie die Öko-Dokumentenmappe „Cortex“ zu verkaufen. 2011 wurden sie bereits als beste „Junior Company“ Österreichs ausgezeichnet
und landeten bei einem EU-Wettbewerb in Oslo im vorderen Drittel.

www.biobookcover.com

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