Lyoness: "Haben nicht gegen kapitalmarktrechtliche Vorschriften verstoßen"

Lyoness: "Haben nicht gegen kapitalmarktrechtliche Vorschriften verstoßen"

Die Einkaufsgemeinschaft Lyoness wehrt sich gegen Berichte, wonach die Finanzmarktaufsicht überprüft, ob eine Bankkonzession nötig sei. Laut einem Brief der Korruptionsstaatsanwaltschaft liegt der Verdacht auf eine Straftat vor.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat nach Angaben von Medien Zweifel am Geschäftsgebaren der Einkaufsgemeinschaft Lyoness. Die für Investments in die Einkaufsgemeinschaft "verwendeten Formulierungen" sollen "in vielen Belangen von der österreichischen Marktpraxis seriöser Emittenten" abweichen, so die FMA in einem Statement.

Das"Wirtschaftsblatt" zitiert aus einem Brief der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA): "Die FMA kann daher einen Verdacht auf die Begehung von Straftaten gemäß §§146 ff StGB (Betrug, Anm.) nicht ausschließen und regt an, die Ermittlungen dahingehend auszuweiten bzw. weiterzuführen." Die FMA überprüfe, ob Lyoness Konzessionen nach dem Zahlungsdienste- bzw. Bankwesengesetz benötigt.

Laut Lyoness wurden die Anfragen der FMA längst bearbeitet

Die Einkaufsgemeinschaft Lyoness wehrt sich nun gegen Berichte, wonach die Finanzmarktaufsicht (FMA) überprüfe, ob Konzessionen nach dem Zahlungsdienste- bzw. Bankwesengesetz benötigt werden. Die Anfrage der FMA sei innerhalb der vergangenen sechs Monate durch zwei aktuelle Gutachten "längst bearbeitet" worden, heißt es am Mittwoch in einer Aussendung von Lyoness. Lyoness fühlt sich dahingehend bestätigt, "nicht gegen kapitalmarktrechtliche Vorschriften verstoßen zu haben."

Sowohl der vom Gericht beauftragte Gutachter als auch die durch Lyoness beauftragte Kapitalmarktrechtsexpertin Susanne Kalss seien zu dem Ergebnis gekommen, dass Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe nicht als Veranlagung zu bewerten seien und demnach nicht der Prospektpflicht unterlägen, so Lyoness.

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