Was der Spritpreis-Korridor bringt

Was der Spritpreis-Korridor bringt

Über das verlängerte Wochenende gilt erstmals der neue Spritpreis-Korridor - bisher mit recht wenig Auswirkungen auf die Preise

Freitag als Fenstertag - dieses Wochenenden nutzen viele Österreicher für eine Verlängerung der Freizeit - und nun gilt erstmals auch der neue Spritpreis-Korridor. Gebracht hat er den Autofahrern gerade mal eine Ersparnis von einem Cent je Liter. Kostete am Dienstag Superbenzin 1,416 Euro je Liter, waren es am Tag darauf, als der Korridor zu wirken begann, 1,405 Euro. Bei Diesel lag der Preis am Dienstag bei 1,352 Euro, am Mittwoch pendelte er sich bei 1,341 Euro ein. Heute, Freitag kostete Superbenzin 1,405 Euro, Diesel 1,340 Euro, geht aus den Daten des ARBÖ hervor. Der Rohölpreis ist in den vergangenen beiden Tagen deutlich gesunken.

Tankstellenbetreiber durften am Dienstag (5. Juni) um 12 Uhr die Preise erhöhen und dann die Preise bis zum Mittwoch (6. Juni) um 11 Uhr nur mehr absenken oder konstant halten. Von da an muss der Treibstoffpreis bis Sonntag um 24 Uhr gleich bleiben. Ab Montag (0 Uhr) dürfen die Preise wieder abgesenkt werden. Am selben Tag dürfen die Preise - wie schon bisher festgelegt - einmalig um 12 Uhr angehoben werden.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner will mit dem Korridor Preissprünge wie zu Pfingsten vermeiden. Die Mineralölindustrie kritisiert das als Eingriff in die freie Wirtschaft und gibt zu bedenken, dass sie während des Korridors gesunkene Rohölpreise nicht weitergeben kann.

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