Frank Stronach will Finanzen offenlegen

Frank Stronach will Finanzen offenlegen

Frank Stronach kündigt eine Offenlegung seiner Finanzen an und weist den Vorwurf der Steuerflucht zurück.

In einem Interview für die Sonntag-Ausgabe der "Kronen-Zeitung" stellt der Milliardär in Aussicht, dass er im Wahlkampf seine Finanzen auf den Tisch legen werde, "weil ich in ein ruhiges Gewissen habe". Gleichzeitig fordert er auch alle anderen Politiker dazu auf. Es müsse "für alle gelten".

Zu seinem Wohnsitz in der Schweiz und dass er dort nicht einmal sieben Prozent Steuern zahlt stellt Stronach fest: "Ich zahle Steuern in Österreich, vielleicht mehr als Raiffeisen. Die Hauptsteuer zahle ich in Kanada. In der Schweiz habe ich ein Büro, weil ich nicht sicher war, von wo aus ich arbeiten werde, als ich wieder nach Europa zurückgekommen bin. Ich habe auch eine Wohnung genommen, ich bin ganz selten dort, fast nie, zahle deshalb nur wenig Steuer. Ich habe dort aber kein Geld gelagert." Steuertechnisch sei sein Hauptwohnsitz in Österreich. Einkommenssteuer zahle er in Österreich "um die zwei Millionen" Euro. "Genau wissen das meine Leute im Finanzbereich."

Obwohl er erst Ende September den Namen seiner geplanten Partei bekannt geben will hat er schon Ideen dafür: "Team Stronach" vielleicht oder "Stronach für Österreich". "Ich will mich nicht profilieren, ich brauche das nicht. Aber die Bewegung braucht es vielleicht."

Nach einer in der der Tageszeitung "Österreich" veröffentlichten Gallup-Umfrage (Sample 400) könnte Stronach mit seiner Partei derzeit mit acht Prozent der Stimmen rechnen.

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