Aufgedeckt: Skurriles Weißwasch-Papier der ÖVP Kärnten

Aufgedeckt: Skurriles Weißwasch-Papier der ÖVP Kärnten

Mittels aufwendigem 84-Seiten-Bericht unter dem Titel "Die Causa Hypo – eine Neubetrachtung" (Download) stellt sich der ÖVP Club selbst einen Persilschein aus.

Verfasser ist der gerade erst zurückgetretene Klubchef Stephan Tauschitz. Manche Passagen dieses VP-Berichts muten aus heutiger Sicht geradezu skurril bzw. lachhaft an. FORMAT zitiert daraus: " Die ÖVP Kärnten hat in der Causa saubere Hände und nichts zu verbergen – und wir haben keinen Vorsitz gebraucht, um das zu beweisen. " Und weiter: " Denn die Fakten zeigen, dass für die Mutmaßungen und Behauptungen, die gegenüber der ÖVP und Dr. Josef Martinz vorgebracht wurden, jeglicher Beweis fehlt. "

“Feuerwehrmann“ Martinz

An anderer Stelle werden die Kosten für das Birnbacher-Honorar wortreich verteidigt: " Im Raum stand die Abwicklung durch eine große Investmentbank. Doch dann wären die marktüblichen 3 % Erfolgsprämie vom Verkaufserlös fällig geworden. Das wären rund 28 Millionen Euro gewesen. "

Geschäftsführer Thomas Goritschnig, ebenfalls zurückgetreten, hängt sich an anderer Stelle weit aus dem Fenster: " Kein Cent ist im Zuge des Hypo-Verkaufs an die ÖVP Kärnten geflossen. "

Das Fazit der Kärntner VP-Leute zur Causa Hypo fällt eindeutig aus: " Josef Martinz ist als Feuerwehr eingeschritten. Die Brandstifter waren jedoch über all die Jahre andere. "

DOWNLOAD: Die Causa Hypo – eine Neubetrachtung

LTE-Lizenzen: VwGH will bis Jahresende entscheiden

Wirtschaft

LTE-Lizenzen: VwGH will bis Jahresende entscheiden

Shopping-Guide: Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt

Wirtschaft

Shopping-Guide: Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt