Wolfgang Schäuble: "Auch wir bescheißen gelegentlich"

Wolfgang Schäuble: "Auch wir bescheißen gelegentlich"

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat vor Überheblichkeit gegenüber den kriselnden Euro-Ländern gewarnt.

"Auch wir bescheißen gelegentlich, auch wir verstoßen gegen Regeln", sagte Schäuble am Samstag vor Hunderten Bürgern beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin. Gängige Bilder über die südländischen "Schlamper" oder die "Steuerbetrüger" aus der Schweiz seien großer Unsinn.

Eine solch überhebliche Haltung sei den Deutschen nie gut bekommen, betonte Schäuble und mahnte mehr Respekt an - gerade weil Deutschland zu den Ländern gehöre, die von einer gemeinsamen Währung profitierten.

Befürchtungen, wonach Griechenland erst in einigen Jahren seine Sparziele erreichen und der Euro immer wackliger werde, wies Schäuble zurück. "Die Stabilität ist nicht gefährdet. Der Euro ist eine stabile Währung", sagte er. So sei die Preissteigerungsrate in den vergangenen Jahren stets niedriger gewesen als zu Zeiten der D-Mark. Auch jetzt gebe es keine Anzeichen für eine Inflation.

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