Facebook löst IPO-Welle an der Wall Street aus

Es bereiten die Software-Unternehmen Palo Alto Networks (Bild), ServiceNow Workday und Splunk und der Speicherchip-Hersteller Violin Memory den Gang auf das Parkett vor.

Palo Alto Networks - mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 700 Millionen Dollar die größte der Firmen - werde bereits diese Woche mit der Auswahl der Banken beginnen, hieß es. Das Unternehmen wolle wie ServiceNow in der ersten Jahreshälfte an die Börse. Der Wert der Börsenkandidaten liege bei einer Milliarde Dollar oder höher.

Anfang des Monats hatte Facebook den Startschuss für seinen lang erwarteten Börsengang gegeben. Fünf Milliarden Dollar will das weltgrößte soziale Netzwerk erlösen. Damit sähen auch andere Technologiefirmen die Chance auf eine erfolgreiche Emission, sagten die Personen. Im vergangenen Jahr sei die wirtschaftliche Lage zu unsicher gewesen, sagte UBS-Analyst Brian Fitzgerald. Investoren hätten abgewartet und ihr Geld in sicherere Anlagen gesteckt. Nun sei die Risikobereitschaft wieder gestiegen.

In Vorbereitung auf den Schritt gewannen die Unternehmen auch erfahrene Manager für sich. So leitet seit knapp einem Jahr Frank Slootman den in San Diego ansässigen Softwarehersteller ServiceNow. Slootman führte bereits Data Domain 2007 an die Nasdaq. Die Firma wurde 2009 für 2,4 Milliarden Dollar von EMC übernommen.

Reuters

Eurozone: Pleitewelle bei übernommenen Unternehmen droht

Anleihen

Eurozone: Pleitewelle bei übernommenen Unternehmen droht

Schaden aus Schuldenschnitt ist noch nicht genau bezifferbar, wird aber nicht zwangsläufig in voller Höhe das Budget belasten.

Kommunalkredit

 

Für KA Finanz-Verlust wurde vorgesorgt