Die Post bringt allen was: 41,4 Millionen Euro Gewinn

In den ersten drei Monaten 2012 wurde der Umsatz um sechs Prozent auf 605,7 Mio. Euro gesteigert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 7 Prozent auf 75,8 Mio. Euro zu, der Free Cash Flow lag bei 51,2 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote bei 43,4 Prozent. Der Nettogewinn stieg auf 41,4 von 38,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum – das entspricht 0,61 EUR je Aktie (Vergleichswert des Vorjahres: 0,55 EUR). Damit schnitt die Post etwas besser ab als von Analysten erwartet.

Für das Jahr 2012 erwartet Postchef Georg Pölzl eine "stabile bis leicht positive Entwicklung". Die Ebitda-Marge soll zu Jahresende bei 10 bis 12 Prozent liegen, die derzeitige Dividendenpolitik werde fortgesetzt, so die Post AG am Mittwoch in einer Aussendung.

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im ersten Quartal 2012 bei 22.998 Vollzeitkräften (davon 19.372 in Österreich) - ein Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 268 Mitarbeiter. Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,6 Prozent auf 284,4 Mio. Euro. Die Post hat derzeit über 1.878 Post-Geschäftsstellen, davon werden 1.266 von Post-Partnern betrieben. Der Cashflow aus dem Ergebnis lag in den ersten drei Monaten 2012 mit 71,3 Mio. um 23,6 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres.

"Wir hatten einen guten Start ins Jahr 2012 als Resultat einer konsequenten strategischen Ausrichtung. Daher werden wir auch weiterhin unseren eingeschlagenen Weg des Konzernumbaus fortsetzen", so Pölzl. Er gibt aber auch zu bedenken, dass der Post in den ersten drei Monaten 2012 das Glück ein wenig in die Hände gespielt hat: "Ein zusätzlicher Arbeitstag im Quartalsvergleich brachte Volumenzuwächse, ebenso wie neue Informationspflichten einiger Kunden im Finanz-, Telekommunikations- oder Energiesektor." Aber auch auf der Produktseite sei die Post AG erfolgreich gewesen, so habe es eine Verschiebung von adressierten Werbesendungen zu höherwertigen Briefprodukten gegeben.

Agenturen/hahn

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