Die weltgrößten Banken haben eine Kapitallücke von 566 Milliarden Dollar

Die weltweit größten Banken werden bis 2019 Eigenkapital im Ausmaß von rund 566 Mrd. Dollar beschaffen müssen.

Diese Ansicht vertreten Analysten von Fitch Ratings und verweisen auf Maßnahmen zur Verbesserung der Kapitalausstattung, die Aufseher weltweit den größten Instituten vorgegeben haben. Damit sind die Aussichten auf Erträge für Aktionäre eingeschränkt.

Die Summe entspricht etwa 23 Prozent der aktuellen Eigenkapitalausstattung von 2,5 Billionen Dollar (1,97 Billionen
Euro) der 29 Banken, schreiben die Analysten im Team von Martin Hansen in New York. Das durchschnittliche Finanzinstitut könnte die Anforderungen erfüllen, indem es die Gewinne über einen Zeitraum von drei Jahren einbehalte, schreibt Fitch.

Basel III muss erfüllt werden

“Es gibt eine Finanzierungslücke. Wir wollten ermitteln, welche Folgen sich aus deren Auffüllen ergeben”, sagte Hansen im Interview. Die neuen Regeln gemäß Basel III dürften Anreize schaffen, die Kosten weiter zu senken und den Preisdruck auf die Kreditnehmer und Kunden weiter zu erhöhen, wo dies möglich sei, sagte Hansen.

Unter den Banken, die weltweit als systemrelevant eingestuft werden, sind die Deutsche Bank, die vier größten Banken Großbritanniens, Bank of America und Goldman Sachs Group. Alle diese Banken müssen einen zusätzlichen Kapitalpuffer in Höhe von einem bis 2,5 Prozent der risikogewichteten Aktiva vorhalten.

Die Eigenkapitalrendite, die bei den 29 Banken vergangenes Jahr im Median bei 7,3 Prozent lag, werde auf 8,5 bis neun Prozent steigen, so Hansen. Im Zeitraum von 2005 bis 2011 hatte der Wert laut dem Analysten bei durchschnittlich elf Prozent gelegen.

Bloomberg

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