AUA: Verwendet der Kranich den Schleudersitz?

Lufthansa-Chef Christoph Franz schließt laut "Financial Times Deutschland" (FTD) nicht aus, dass die österreichische Tochter AUA (Austrian Airlines) verkauft werden könnte, wenn die Sanierung nicht greift.

In der Hauptversammlung der Lufthansa am gestrigen Dienstag wurde von Aktionärsvertretern kritisiert, dass Franz' Vorgänger Wolfgang Mayrhuber erfolglose Airlines zusammengekauft und dadurch den Konzern in eine schwere Krise getrieben habe.

Allein die inzwischen notverkaufte britische Fluggesellschaft BMI habe insgesamt 1,2 Mrd. Euro verschlungen. Die inzwischen eingestellte Lufthansa Italia habe 200 Mio. Euro gekostet. Und wenn die Sanierung für die defizitäre Tochter Austrian Airlines - ein Lieblingsprojekt von Mayrhuber - nicht greife, "können wir in diesem dynamischen Markt gar nichts ausschließen, auch den Verkauf nicht", wird Franz in der Financial Times Deutschland vom Mittwoch zitiert.

APA/hahn

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