Wiesenthal kauft US-Autohändler

Wiesenthal kauft US-Autohändler

Der Mercedeshändler Wiesenthal will in den USA weiter wachsen und steht in Philadelphia kurz vor dem Kauf eines BMW- und Mini-Händlers.

„Anfang August sollte der Kauf vollzogen sein“, so Wiesenthal-Chef Alexander Martinowsky. Wiesenthal zählt an der US-Ostküste zu den größten Mercedeshändlern. So gehören dem österreichischen Unternehmen in Washington zwei von sieben Händlern, in Philadelphia ist Wiesenthal überhaupt die Nummer eins. „Aufgrund unserer starken Marktstellung dürfen wir laut Hersteller keine weitere Mercedesniederlassung mehr in dieser Region betreiben, andere Marken sind kein Problem“, erklärt Martinowsky.

Jährlich sollen in dem neuen Betrieb 1.500 Autos verkauft werden. Im ersten Halbjahr 2012 setzte der Autohändler in den USA 3.728 Stück ab und erwirtschaftete 227 Millionen Dollar. Ein Umsatzplus von 11,1 Prozent. Der Konzernumsatz stieg um 7,8 Prozent auf 592 Millionen Euro. Wiesenthal will durch die Zukäufe vom US-Boom bei Premiumautos profitieren, wenn auch weniger stark als geplant. Ursprünglich wollte Wiesenthal drei Händler übernehmen und ging vor einem Jahr auf Partnersuche. „Aber die Ziele der Interessenten waren zu unterschiedlich. Jetzt wachsen wir eben langsamer.“ Im Schnitt rechnet Martinowsky mit Zuwächsen von fünf Prozent pro Jahr.

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