Volvo wird zunehmend zu Konkurrenz für die deutschen Premiumhersteller

Volvo wird zunehmend zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für die deutschen Premiumhersteller. Um die Qualität weiter zu heben, will Li Shufu, Präsident und Mehrheitseigner des chinesischen Autoherstellers Geely, in den nächsten fünf Jahren elf Milliarden Dollar in die Tochtergesellschaft Volvo buttern.

Die Chinesen haben im Herbst 2010 den schwedischen Autohersteller übernommen. Das Geld soll in ein neues Motorenwerk und in Forschung & Entwicklung gesteckt werden und für einen Qualitäts- und Technologiesprung sorgen.

Zudem wurde der gemeinsame Einkauf von Teilen und Komponenten sowie die Entwicklung kleiner Motoren und Technologien für den Elektroantrieb mit Geely vereinbart. "Wir wollen unsere Topmarke weltweit als führenden Anbieter von sicheren und umweltfreundlichen Autos positionieren“, so Li Shufu.

Der globale Absatz soll bis 2020 von zuletzt rund 450.000 Autos auf 800.000 Fahrzeuge fast verdoppelt werden. Eine besondere Rolle fällt dabei China zu. Das Reich der Mitte soll laut Geely-Chef schon 2014 mit dem Verkauf von rund 200.000 Autos zum, ,zweiten Heimatmarkt“ der Marke werden. Außerdem sollen ältere Volvo-Modelle in einem zweiten Werk vor Ort unter einer neuen Marke für den chinesischen Markt gebaut werden.

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