Ein regelmäßiger Polizzen-Vergleich ist das A & O gegen teure Autoversicherungen

Zugegeben, ein BMW 535i mit 306 PS ist mit einem Kaufpreis von 60.028 Euro kein Schnäppchen. Da fällt die Versicherungsprämie kaum noch ins Gewicht, könnte man meinen. Doch weit gefehlt. Gerade bei Oberklassefahrzeugen sind die Prämienunterschiede eklatant.

Eine Vollkaskoversicherung kostet beim genannten BMW beim billigsten Anbieter, der Allianz, pro Jahr 3.770 Euro Prämie. Die Jahresdifferenz für eine Vollkaskoversicherung zwischen dem teuersten und dem Allianz-Angebot beträgt 1.421 Euro. Basis für das Rechenbeispiel ist ein 35-jähriger Mann in der Bonus-Malus-Stufe neun. Entscheidet sich der 35-Jährige hingegen nur für eine Haftpflichtpolizze, liegt die günstigste jährliche Prämie, ebenfalls von der Allianz, bei 1.935 Euro.

Errechnet wurden die Offerte über das Vergleichsportal durchblicker.at. Reinhold Baudisch, Chef der Online-Plattform: "Die Prämien für die Polizzen in unserem Portal werden regelmäßig mit den Versicherungen ausgehandelt. Insgesamt rechnen Internet-User im Schnitt pro Monat 250.000 Vergleichsangebote über die Seite aus.“ Bei der Tarifberechnung spielen rund 30 Faktoren wie Alter, Bonus-Malus-Stufe und ein möglicher Selbstbehalt eine wesentliche Rolle.

Wichtig bei den Vergleichen im Internet ist, dass auch Zusatzleistungen berücksichtigt werden. So gibt es etwa bei einigen Assekuranzen wie der HDI oder Victoria interne Regelungen, wonach Autofahrer, die jahrelang unfallfrei bleiben, in Super-Bonusstufen kommen. Werner Widauer, Makler bei winsurance: "Wer so eine Einstufung erreicht, kann einen Unfall bauen, ohne dass danach die Prämie ansteigt.“

Große Auswirkungen auf die Höhe des Tarifs hat ein vereinbarter Selbstbehalt im Schadensfall. Diese Variante zahlt sich umso mehr aus, je kostspieliger die Prämie ist. Widauer: "Baut man bei extrem teuren Autos einen Selbstbehalt zum Beispiel in Höhe von 1.000 Euro ein, kann die Prämie um bis zu 50 Prozent reduziert werden.“

Als Mindestversicherungssumme empfiehlt Widauer eine Deckungssumme von 15 Millionen Euro, damit im Fall der Fälle auch Folgekosten an Dritten problemlos von der Assekuranz übernommen werden. Eine Anhebung der Deckungssumme wirkt sich auf die Jahresprämie nur mit ein paar Euro zusätzlich aus. Tipp: Um unnötige Kosten zu sparen, lohnt es sich, die Prämie nicht monatlich, sondern jährlich zu überweisen. Widauer: "Das spart bis zu sieben Prozent der Jahresprämie, weil die Assekuranz dann keinen sogenannten Unterjährigkeitszuschlag verrechnet.“ Wer statt per Zahlschein mittels Bankeinzug zahlt, spart außerdem 0,58 bis 2 Euro.

Wichtige Links: durchblicker.at

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