Schweizer Regierung unterstützt SNB im Kampf gegen zu harten Franken

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Der von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im September eingeführte Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro stellt das “wichtigste Instrument” im Kampf gegen den Aufwärtsdruck des Frankens dar, erklärte die Schweizer Regierung.

“Sowohl die Nationalbank als auch der Bund haben aber weitere, flankierende Maßnahmen geprüft”, heißt es in der Antwort der Regierung auf eine Anfrage beim Schweizer Bundesrat.

“Die derzeitigen Vorbereitungen würden es in einer Notsituation erlauben, rasch und flexibel zu reagieren. Obwohl eine weitere Verschärfung der Krise im Euroraum nicht ausgeschlossen ist, zeichnet sich eine solchermaßen gravierende Situation derzeit nicht ab.”

Mit Blick auf die Verteidigung des Euro-Mindestkurses stellte die Regierung klar, dass es keinen Grund gebe, “die Entschlossenheit der SNB infrage zu stellen”. Sobald sich die währungspolitische Lage wieder normalisiere, “ist davon auszugehen, dass die Kursuntergrenze nicht mehr nötig sein wird und die Nationalbank zu ihrer konventionellen Geldpolitik zurückkehren kann”.

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