Franken: SNB-Interventionen nehmen zu

Franken: SNB-Interventionen nehmen zu

Die Euro-Krise erfordert offenbar weiterhin umfangreiche Interventionen der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Darauf deuten die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der SNB hin, die in der vergangenen Woche um 12,1 Mrd. Franken (10,1 Mrd. Euro) gestiegen sind.

Wie die SNB am Montag mitteilte, erreichten die Giroguthaben damit 261,4 Mrd. Franken. Der Anstieg hat sich wieder deutlich beschleunigt: In den beiden Woche davor hatten die Guthaben noch um 4,1 Mrd. respektive 7,3 Mrd. Franken zugelegt.

Im Vergleich zu Mitte Mai liegen die Giroguthaben nun um über 110 Mrd. Franken höher. Die Entwicklung der Guthaben wird in Marktkreisen als Indikator dafür gesehen, wie stark die Nationalbank am Devisenmarkt zur Verteidigung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken intervenieren muss.

Wenn die SNB im Markt Devisen kauft, wird der Franken-Gegenwert dem Konto der jeweiligen Bank gutgeschrieben. Im Mai und Juni legten die Fremd-Währungsreserven der SNB um 66 Mrd. respektive 59 Mrd. Franken zu, wobei der Großteil davon auf Interventionen der SNB zur Durchsetzung des Mindestkurses zurückgeführt wurde.

AK klagt Volksbank Salzburg/Hypo Steiermark wegen Franken-Krediten

Schweizer Franken

AK klagt Volksbank Salzburg/Hypo Steiermark wegen Franken-Krediten

Schweizer Franken

Starker Franken: Ökonom schlägt Kapitalverkehrskontrollen vor