Kaum noch leuchtende Gewinne bei Zumtobel

Kaum noch leuchtende Gewinne bei Zumtobel

Der Gewinn des börsenotierten Vorarlberger Leuchten-Herstellers Zumtobel ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (per 30.4.) wie erwartet stark eingebrochen.

Das Jahresergebnis sackte um 69 Prozent auf 16,0 (51,3) Mio. Euro ab, und das operative EBIT verringerte sich um 55 Prozent auf 34,6 (76,0) Mio. Euro, bereinigt sank das EBIT um 56 Prozent von 78,4 auf 34,6 Mio. Euro, teilte das Unternehmen Mittwochfrüh ad-hoc mit. Analysten hatten Rückgänge von 64 bzw. 52 Prozent erwartet. Für 2012/13 erwartet Zumtobel Verbesserungen bei Umsatz und bereinigter EBIT-Marge, doch werde eine konkrete Prognose durch die unsichere konjunkturelle Entwicklung erschwert, heißt es im Ausblick.

"Vor diesem Hintergrund" nimmt der Vorstand seine mittelfristige Umsatzprognose eines durchschnittlichen Erlöswachstums von 10 Prozent pro Jahr für die kommenden Jahre zurück "und passt sie dem konjunkturellen Rahmen an", heißt es weiter. Unter stabilen konjunkturellen Bedingungen habe die Gruppe aber das Potenzial, die bereinigte EBIT-Marge auf ein Niveau von über 10 Prozent zu steigern. 2011/12 sank das bereinigte EBIT gemessen am Umsatz von 6,4 auf 2,7 Prozent.

Angesichts des Gewinneinbruchs will Zumtobel die Dividende von 0,50 auf 0,20 Euro je Aktie kürzen, lautet der Vorschlag an die am 27. Juli tagende Hauptversammlung. Der Konzernumsatz legte 2011/12 prognosekonform um 4,2 Prozent auf 1,280 (1,228) Mrd. Euro zu. Der Mitarbeiterstand reduzierte sich um 358 auf 7.456 Vollzeitkräfte.

Nach Segmenten wuchs Zumtobel bei Leuchten um 9,2 Prozent auf 949 Mio. Euro, im Komponentengeschäft gab es dagegen einen Umsatzrückgang um 6,7 Prozent auf 408 Mio. Euro. Während in Europa der Konzernumsatz um 5,3 Prozent auf 996 Mio. Euro zulegte, verlief das außereuropäische Geschäft für das Unternehmen "enttäuschend": In Asien und den USA wuchs man lediglich um 1,0 Prozent, in der Region Australien & Neuseeland um 1,5 Prozent.

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