Autozulieferer Miba steigert Gewinn

Autozulieferer Miba steigert Gewinn

Miba-Chef Peter Mitterbauer darf sich über einen Gewinnzuwachs freuen. Die Expansion nach China wird fortgesetzt.

Der oberösterreichischen Autozulieferer Miba hat sein Ergebnis im ersten Quartal 2012/13 nach Steuern und Minderheiten um 35,1 Prozent auf 13,15 Millionen Euro im Jahresvergleich gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 49 Prozent auf 20,2 Millionen Euro zu, während der Konzernumsatz um 16 Prozent auf 160,9 Millionen Euro anstieg, teilte das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung am Freitag mit. Allerdings werden für das laufende Geschäftsjahr nicht mehr so starke Wachstumsraten wie in den vergangenen zwei Jahren erwartet, geht aus dem Quartalsbericht hervor.

Der operative Cashflow stieg im 1. Quartal um 3,2 Millionen Euro auf 15,8 Millionen Euro im Jahresvergleich. Zum Ergebnisanstieg hätten die durch Kapazitätserweiterung gestiegene Produktivität im Vorjahr bzw. die Integration der Akquisitionen der vergangenen beiden Geschäftsjahre beigetragen.

Der Auftragsstand lag mit 276,1 Millionen Euro per Ende April 2012 um 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Es gebe aber bei der Nachfrage "in manchen Bereichen Abschwächungen des Wachstums und niedrigere Auftragseingänge. Dies ist derzeit vor allem in China und Indien zu erkennen", so Miba im Quartalsbericht.

Der Autozulieferer will trotz der erhöhten Unsicherheiten die internationale Wachstumsstrategie mit Fokus auf USA, China, und Indien fortsetzen, wo erhebliche Investitionen geplant seien. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres flossen knapp 15 Millionen Euro (Vergleichsperiode des Vorjahres: 9,9 Millionen) in Kapazitätserweiterungen in österreichische, slowakische und nordamerikanische Standorte. Künftig wolle Miba stark in den chinesischen Standort investieren. Außerdem sollen 30 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr in Forschung & Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung investiert werden.

Per Ende April beschäftigte Miba weltweit 4.071 Mitarbeiter (+13,7 Prozent im Jahresvergleich), rund 2.300 davon in Österreich.

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