JP Morgan Chase feuert drei Londoner Manager

JP Morgan Chase feuert drei Londoner Manager

Nach Handelsskandal verantwortliche Personen vor die Tür gesetzt.

Nach dem spektakulären Handelsskandal bei JPMorgan Chase hat die US-Großbank drei Londoner Manager ohne Abfindung und Bonus für 2012 vor die Tür gesetzt. Das Institut habe sich von allen Angestellten getrennt, die für den fast sechs Milliarden Dollar schweren Verlust aus Fehlspekulationen verantwortlich seien, erklärte JPMorgan am Freitag. Zudem könnten von den Managern die vollständigen Vergütungen von bis zu zwei Jahren zurückgefordert werden - von Gehältern bis hin zu Aktienoptionen. Die Bank nannte keine Namen der betroffenen Angestellten.

Der "Wal" musste gehen

Reuters hatte zuvor aus Kreisen erfahren, dass der als "der Wal" bekannte Händler Bruno Iksil die Bank verlassen hat. Er steht im Mittelpunkt des Skandals um die Londoner Abteilung "Chief Investment Office" (CIO), in der die Mitarbeiter offenbar ohne große Kontrollen gigantische Handelspositionen aufbauen konnten. Durch Fehlspekulationen entstand ein Schaden von knapp sechs Milliarden Dollar. Medienberichten zufolge wurden als Konsequenz daraus auch Achilles Macris, Chef des europäischen CIO, sowie sein Kollege Martin Javier-Artajo entlassen. Schon im Mai hatte die damals abgetretene CIO-Chefin Ina Drew zur Kompensation der Schäden angeboten, ihre millionenschweren Vergütungen zurückzugeben.

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