Hewlett Packard wird optimistischer

Hewlett Packard wird optimistischer

Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) hat überraschend seine Gewinnprognose für das dritte Quartal angehoben.

Der Überschuss je Aktie werde voraussichtlich rund einen Dollar betragen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bisher war der angeschlagene Computerhersteller von lediglich 94 bis 97 Cent ausgegangen. Analysten hatten im Durchschnitt mit 97 Cent kalkuliert. Im dritten Quartal müsse HP im Zuge seiner laufenden Restrukturierung Abschreibungen auf den Wert der Service-Sparte von acht Milliarden Dollar vornehmen, teilte das Unternehmen weiter mit. Zudem werde durch den radikalen Stellenabbau eine Sonderbelastung vor Steuern von bis zu 1,7 Milliarden Dollar anfallen. Die HP-Aktie legte in einem kaum veränderten Marktumfeld bis zum Mittag an der Wall Street um 2,5 Prozent zu.

Hewlett-Packard plant mit dem Stellenabbau den Befreiungsschlag. Unter dem Druck schwacher Geschäfte und hausgemachter Probleme greift die neue Konzern-Chefin Meg Whitman zur Axt. Sie will in den kommenden Jahren 27.000 Arbeitsplätze streichen. Das entspricht ungefähr acht Prozent der Belegschaft. Der Marktführer verspricht sich davon den Durchbruch in bessere Zeiten. Der Stellenabbau soll jährlich bis zu 3,5 Milliarden Dollar sparen. Der rund 330.000 Mitarbeiter beschäftigende Konzern will dabei weitgehend ohne Entlassungen auskommen und stattdessen Frühpensionierungen anbieten. Bis Herbst 2014 soll der Abbau abgeschlossen sein.

Alibaba: Der größte Börsengang aller Zeiten

Börse

Alibaba: Der größte Börsengang aller Zeiten

IPO-Welle: Das sind die nächsten Börsenkandidaten

Mediathek

IPO-Welle: Das sind die nächsten Börsenkandidaten

EZB senkt den Leitzins auf 0,05 Prozent und kauft Kredite auf

Börse International

EZB senkt den Leitzins auf 0,05 Prozent und kauft Kredite auf