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APa / rp
03.01.201323:03 Uhr

Wall Street schließt im Minus

  • Fed-Mitglieder könnten Anleihenkäufe noch heuer stoppen.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Donnerstag mit schwächeren Kursen geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index gab um 21,19 Punkte oder 0,16 Prozent auf 13.391,36 Einheiten nach.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Donnerstag mit schwächeren Kursen geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index gab um 21,19 Punkte oder 0,16 Prozent auf 13.391,36 Einheiten nach. Der S&P-500 Index fiel 3,05 Punkte oder 0,21 Prozent auf 1.459,37 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 11,69 Einheiten oder 0,38 Prozent auf 3.100,57 Zähler.

Nach einem schwachen Start, der von Gewinnmitnahmen geprägt war, konnten die Kurse nach guten Arbeitsmarktdaten zwischenzeitlich ins Plus drehen, sagten Händler. Zwar enttäuschten die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, doch die wichtigeren Daten kamen vom Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP): Die Privatwirtschaft der USA hat im Dezember weitaus mehr Jobs geschaffen als erwartet. Die ADP-Daten gelten als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht des US-Arbeitsministeriums, der am Freitag veröffentlicht wird.

Die Vorlage des Sitzungsprotokolls der Fed habe die Stimmung dann aber wieder etwas getrübt, hieß es. Dem Protokoll zufolge hatten sich mehrere Mitglieder für einen Stopp oder eine Reduzierung der geldpolitischen Lockerung (QE) noch vor dem Ende 2013 ausgesprochen. Zudem hatten fast alle Mitglieder mögliche Kosten bei einer QE-Ausweitung gesehen.

Positiv überraschte der Autoabsatz für Dezember. Ford konnte 214.222 Fahrzeuge verkaufen. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat und der beste Dezember-Absatz seit 2006. Die Aktien stiegen um 1,97 Prozent auf 13,46 Dollar. General Motors steigert seine Verkäufe um 2,23 Prozent, die Papiere zogen um 2,37 Prozent auf 29,82 Dollar hoch.

Im Dow Jones knickten UnitedHealth nach einem negativen Analystenkommentar um 4,68 Prozent auf 51,99 Dollar ein und übernahmen damit die roten Laterne im US-Auswahlindex. DuPont konnten zu Handelsstart noch leichte Gewinne verbuchen, fielen aber bis Handelsschluss um 1,26 Prozent auf 45,29 Dollar zurück. Am oberen Ende des Dow legten Merck & Co um 2,39 Prozent auf 42,33 Dollar zu. Hewlett Packard zogen zwischenzeitlich fast um drei Prozent nach oben. Schließlich bauten sie ein Plus von 0,80 Prozent auf 15,14 Dollar.

Für Aufmerksamkeit sorgten die Aktien von Biogen Idec. Der Biotechnologiekonzern zieht bei einem Medikamenten-Kandidaten gegen die Nervenkrankheit ALS die Reißleine. Der Wirkstoff Dexpramipexole hat in einer abschließenden klinischen Studie nicht die erhoffte Wirksamkeit gezeigt. Die Papiere sackten um 1,43 Prozent auf 147,86 Dollar ab.

Advanced Micro Devices (AMD) büßten 1,58 Prozent auf 2,49 Dollar ein, nachdem die Wertpapierexperten von Barclays eine negative Studie über die Aktie veröffentlicht hatten. Der Chiphersteller teilte außerdem mit, dass Devinder Kumar Finanzchef bleibt. Er hatte das Amt bereits seit gut drei Monaten kommissarisch bekleidet.

 
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