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Börsen Asien: Die große Euphorie ist vorbei
Nach kräftigen Gewinnen am Vortag haben die asiatischen Börsen am Donnerstag uneinheitlich tendiert.
Für positive Impulse sorgten chinesische Konjunkturdaten. Die Aussicht auf weitere erbitterte Haushaltsdebatten in den USA sorgte aber bei einigen Anlegern für Zurückhaltung.
Der MSCI-Asien-Pazifik-Index, der alle Börsen außer der japanischen zusammenfasst, legte um 0,23 Prozent zu. Die Tokioter Börse blieb wegen eines Feiertages geschlossen. Der Leitindex der Hongkonger Börse verlor im Handelsverlauf 0,11 Prozent, der südkoreanische Kospi-Index 0,58 Prozent. Gewinne verzeichnet wurden hingegen etwa in Singapur (plus 0,42 Prozent) und in Australien (plus 0,74 Prozent).
Jüngste Daten aus dem chinesischen Dienstleistungssektor hätten die Erwartung einer wirtschaftlichen Erholung in Asiens größter Volkswirtschaft unterstrichen, sagten Händler. Der Einkaufsmanager-Index stieg im Dezember nach Angaben des chinesischen Statistikamtes auf 56,1 Punkte von 55,6 Punkten im November.
Eher negativ zu Buche schlug hingegen die Erkenntnis, dass der Haushaltsstreit in den USA nur vorübergehend beigelegt ist. "Nach der ersten Aufregung, kommen wir in der Realität an", sagte Victor Shum von His Purvin & Gertz. "Es wird weitere Verhandlungen geben und der Deal ist nur ein Kompromiss."
Der Euro tendierte in Fernost leicht schwächer zum Dollar. Ein Euro wurde mit 1,3173 Dollar bewertet nach 1,3184 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 87,14 Yen gehandelt nach 87,33 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2097 und zum Dollar mit 0,9184.
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