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Der Goldmann sagt... Eine Bilanz: Das Goldjahr 2012
- Das Jahr 2012 war für Gold-Investoren leider nur mäßig erfolgreich, aber über die letzten zehn Jahre dafür sehr.
Dieser Artikel bringt einen Überblick über den Goldpreis, wie er sich 2012 entwickelt hat. Die Performance von Gold und Silber in 2012 war im Vergleich zu den früheren Jahren nur mäßig, aber 2013 wird viel besser, vermutlich sogar sehr explosiv.
Gold kann man nicht essen
Darauf ging ich in meinem letzten Goldmann ein, wie diverse Vermögensverwalter, Asset Manager & co. dem Gold immer vorhalten, dass es keine Zinsen bringt und dass man es nicht essen kann.
Genau gesagt war die Geschichte des Goldpreises in 2012 eine der Goldpreisdrückung, denn das System wollte dem Publikum und diesen Vermögensverwaltern unbedingt vormachen, dass Gold keine Performance bringt. Ok, die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen oder Sparbücher waren noch geringer. Aber es soll ja die Masse nicht dahinterkommen, dass sie mit Gold und Silber mehr Rendite macht, als mit solchen Geldanlagen, eigentlich bankrotter Staaten und Banken.
Der Goldpreis 2012
Hier der Goldpreis in USD und Euro über 2012 (Quelle: Finanzen.net).
Der Goldpreis begann das Jahr 2012 mit 1574 Dollar/1217 Euro pro Feinunze. Derzeit (28.12. 2012) liegen wir bei 1660 Dollar/1258 Euro. Also ein Gewinn von 5,3 Prozent in US-Dollar und 3,3 Prozent in Euro. Wir sahen in US-Dollar einen Goldpreis von fast 1800, bevor dieser wieder gedrückt wurde. In Euro wurde ein neues All-Time-High von 1356 je Unze erreicht. Die Sektkorken bei den Lesern von www.hartgeld.com knallten.
Der Silberpreis begann das Jahr 2012 mit 28.18 Dollar/22.88 Euro und steht derzeit bei 30.26 Dollar/22.85 Euro. Das System kämpft derzeit gegen das schrumpfende Vertrauen in die Papier-Währungen und die zunehmende Flucht auch der Reichen und Institutionen in Gold und Silber. Da darf die Masse keinesfalls ein Signal bekommen, dort auch einzusteigen. Daher werden derzeit die Preise von Gold und Silber mit allen Mitteln und Derivaten bekämpft.
Das ist das Ziel, wie einer meiner Redakteure auf www.hartgeld.com vor einigen Tagen kommentiert hat:
Das Kartell spielt derzeit zwar in Moll, um einen niedrigen Jahresschlusskurs zu erreichen, damit EM im Investment-Vergleich nicht schon wieder an der Spitze stehen. Ab 2. Jänner ist dieser Druck weg. TS
Genauso ist es. Kurzfristig gelingt es die Preise zu drücken, aber längerfristig werden wie weiter steigen, wie es in den letzten 10 Jahren war.
Folgende Tabelle stammt aus dem Jahresabschluss-Bericht von Peter Ziemann auf bullionar.de und zeigt die Gold-Performance bis Ende 2011.
Eine beeindruckende Performance, auch wenn das Jahr 2012 etwas schlechter ausgefallen ist. Über zehn Jahre konnten mit Gold in USD 19 Prozent und in Euro 14.7 Prozent Rendite pro Jahr erzielt werden steuerfrei. Das ist eine Performance, die keine andere Assetklasse ausweisen kann.
Jahresausblick 2013
Der nächste Goldmann wird sich ausführlich damit befassen. Es ist anzunehmen, dass diese Preisdrücker-Tricks in 2013 nicht mehr funktionieren, die Preise von Gold und Silber massiv ausbrechen und es deswegen das Finanzsystem zerlegt. Man nennt das auch Crash.
Man braucht sich nur vor Augen zu halten, dass der Spitzen-Goldpreis von 1980 von 850 Dollar heute bei Einbezug der realen US-Inflation nach John Williams bei etwa 8500 Dollar liegen würde. Das kommt wieder, damit verbunden aber dieses Mal der Untergang fast aller Geldvermögen, denn dahinter stehen die Schulden bankrotter Staaten und Banken. Schon in 2013?
Der Autor:
Walter K. Eichelburg ist studierter Informatiker und betreibt mit www.hartgeld.com das erfolgreichste deutschsprachige Special-Interest-Webportal zu den Themen Gold, Edelmetalle und Krisenvorsorge. Er ist selbst langjähriger Investor und gibt auf diesem Weg sein Wissen weiter. Er ist Autor zahlreicher Artikel über technische und Finanzthemen.
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