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10.08.201210:10 Uhr
Video-Streaming "over the Top“

Video-Streaming "over the Top“

  • Gemeinsam hätten heimische Anbieter gute Chancen am boomenden Streaming-Markt.

Weltweit boomt das Geschäft mit Videodownloads, -streaming und Internetfernsehen. Neue Anbieter wie Maxdome, Lovefilm und Netflix haben große Dynamik in den Markt gebracht. Als sogenannte Over-the-Top-(OTT-)Player ohne eigene Netz- oder Broadcast-Infrastruktur bieten sie für eine monatliche Abo-Gebühr beliebig viele Filme und Serien via Streaming über das Internet.

In den USA gibt es bereits über 50 Millionen Abonnenten. Jetzt plant Netflix den Markteintritt in Europa, und der französische Vivendi-Konzern will ebenfalls ein Flatrate-Angebot schnüren. Auch heimische Anbieter könnten in diesem Wachstumsmarkt reüssieren, zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Dazu Karim Taga von ADL: "Aufgrund der komplexen und national unterschiedlichen Distributionsrechte-Situation kann das Geschäft kaum von Global Playern allein beherrscht werden. Wenn heimische Fernsehstationen, Verlage und Netzbetreiber eine gemeinsame Plattform aufbauen, könnte das ein lukratives Geschäftsmodell sein. Die Kunden wollen alles aus einer Hand und nicht für jedes Programm auf eine andere Plattform wechseln.“

 
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