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APA/hahn
30.07.201218:09 Uhr

ATX rast über 2000 Punkte

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich festeren Notierungen beendet. Der ATX kletterte wieder über die Marke von 2.000 Punkten und stieg um 42,81 Punkte oder 2,17 Prozent auf 2.019,11 Einheiten.

Zum Wochenauftakt sorgten die Hoffnungen auf ein Eingreifen der Notenbanken im Kampf gegen die Schuldenkrise für klaren Auftrieb. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte EZB-Chef Mario Draghi angekündigt, alles Notwendige zu unternehmen um den Euro zu retten und dadurch die Aktienbörsen weltweit beflügelt. Nun wird insbesondere die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der EZB mit Spannung erwartet, hieß es am Markt. In der laufenden Woche werden zudem auch die US-Notenbank Fed sowie die Bank of England Zinssitzungen abhalten.

Weit oben auf der Kurstafel waren Telekom Austria, die Titel legten satte 5,53 Prozent auf 7,23 Euro zu. Gesucht waren zudem Andritz (plus 2,35 Prozent auf 44,84 Euro), Wienerberger (plus 3,93 Prozent auf 7,00 Euro) und voestalpine (plus 1,88 Prozent auf 22,17 Euro). Die Analysten von Nomura haben ihr Kursziel für die Stahlaktie von 29,0 auf 27,0 Euro reduziert, das Anlagevotum blieb jedoch unverändert bei "Neutral".

Mit einem Plus schlossen auch Verbund, die Versorgeraktie zog 0,84 Prozent auf 15,59 Euro an. Die Analysten der Credit Suisse haben zum Wochenauftakt ihr Kursziel für der Versorgertitel von 15,0 Euro auf 14,50 Euro gesenkt, das Anlagevotum "Underperform" blieb indessen unverändert.

Unternehmensnachrichten kamen am Nachmittag von Kapsch TrafficCom (plus 1,84 Prozent auf 59,63 Euro). Der Wiener Mautsystemanbieter hat aus den USA den Zuschlag für einen Auftrag im Wert von 79 Mio. Dollar erhalten. Die US-Tochter werde ein "Managed Lane"-System auf zwei Autobahnen im Norden von Texas entwickeln, implementieren und integrieren. Die erste Phase des Systems geht laut Kapsch voraussichtlich im August 2013 in Betrieb.

Indessen gaben Strabag-Titel um minimale 0,06 Prozent auf 18,08 Euro ab. Medienberichten zufolge bemüht sich der Baukonzern um den Auftrag für den Bau eines U-Bahn-Netzwerks in Saudi-Arabien.

Für den morgigen Dienstag stehen die Halbjahreszahlen der Erste Group auf der Agenda. Im Vorfeld zur Ergebnispräsentation haben die Anteilsscheine mit einem Plus von 1,83 Prozent auf 15,28 Euro geschlossen.

 
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