
BMW Austria startet Onlinehandel
- BMW-Vorstand Robertson (Bild) prüft den Verkauf seiner Modelle online. Erster Testmarkt: Österreich.
Der Münchner Autohersteller BMW will, von Österreich ausgehend, den Handel mit Premiummarken revolutionieren. "Wir haben vor zwei Monaten in Österreich ein Pilotprojekt gestartet, dessen Ziel es ist, künftig unsere Modelle auch online zu verkaufen, erklärte Ian Robertson, Vorstand von BMW, in einem Gespräch mit FORMAT.
Das Portal soll demnächst auch offiziell starten. Der genaue Zeitpunkt steht jedoch noch nicht fest. Die Experten von BMW haben 18 Monate an der Strategie für diese neue digitale Plattform getüftelt. Nach dem ersten Schritt in Österreich soll der Verkauf von BMWs via World Wide Web in sieben weiteren Ländern starten. "Das ist ein neuer Schritt zu einem globalen Handel, erklärt der BMW-Vorstand die Bedeutung.
Die Wahl für den Start des Projekts fiel deshalb auf Österreich, "weil die kleinteilige Struktur mit vielen, gut geführten Betrieben für uns ideale Bedingungen bietet, sagt Robertson. So kann auch bei dieser Form des Autokaufs beim nächstgelegenen BMW-Händler Probe gefahren werden. Erste Erfahrungen mit dem Onlinehandel beschreibt Robertson als "extrem positiv. Kunden, die sich online über ein Modell informieren und Probe fahren, würden viel öfter als jene, die zuerst nur den Kontakt mit dem Händler suchen, das Auto auch tatsächlich kaufen, so Robertson.
Gesundheit17:54
Viagra für alle am 22. Juni wird Potenzpille ein Generikum
Automobil16:44
Porsche: Stehen vor größter Produktoffensive aller Zeiten
Finanzierung15:24
Crowdfunding wird zum Politikum


