
·ATX setzt sich deutlich vom 2000er ab
·Wien lässt's krachen - ATX legt deutlich zu
·Draghi-Effekt lässt auch den ATX nicht unberührt
·ATX schließt unter 2000 Punkten
·ATX schließt rot, aber über 2000 Punkten
·ATX geht mit Gewinnen ins Wochenende
·Wiener Börse: ATX erlebt sehenswerte Rally
·ATX versucht's (vorerst) mit guter Laune
·ATX scheitert an der 1900-Punkte-Marke
·ATX schließt den Tag mit leichtem Minus
·ATX verharrt unter dem 1900er
ATX fällt in Sommer-Depression
Die Wiener Börse hat zu Wochenbeginn herbe Kursverluste verbuchen müssen. Der heimische Leitindex ATX rutschte am Montag deutlich um 56,1 Punkte oder 2,87 Prozent auf 1.898,49 Einheiten ab. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des ATX rund 27 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1.925 Punkten.
Auch das internationale Börsenumfeld zeigte sich zum Wochenauftakt tiefrot. Hauptverantwortlich für die Abschläge zeichneten laut Marktteilnehmern die wieder gestiegenen Sorgen wegen der Schuldenkrise in der Eurozone.
So machten Spekulationen die Runde, wonach die wichtigsten Geldgeber Griechenlands, allen voran Deutschland und die IWF, nicht mehr bereit seien, Athen über die bisherigen Zusagen hinaus Kredite zur Verfügung zu stellen. "Der IWF unterstützt Griechenland dabei, seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden", sagte ein IWF-Sprecher als Reaktion auf Medienberichte, wonach der IWF seine Finanzhilfen einstellen könnte.
Nach Valencia will auch die autonome Region Murcia im Südosten Spaniens Finanzhilfe beantragen, war am Wochenende bekannt geworden. Die Wirtschaft in Spanien hat nach Ansicht der Notenbank zudem auch im zweiten Quartal kräftig an Fahrt verloren. Der spanische Wirtschaftsminister hat einen Antrag auf umfassende EU-Hilfen für sein Land jedoch ausgeschlossen. Die Situation am spanischen Anleihenmarkt verschärfte sich zu Wochenbeginn deutlich.
Angesichts deutlicher Kursverluste hat am Nachmittag Italiens Börsenaufsichtsbehörde Leerverkäufe von Finanzwerte bis zum Freitag verboten. Spanien zog kurz darauf nach und verbot Leerverkäufe in allen Papieren für die kommenden drei Monate.
Die heimischen Bankwerte gerieten im Verlauf stark unter Druck, konnten aber so wie ihre europäischen Branchenkollegen im Späthandel die Verluste deutlich eingrenzen. Am Sitzungsende blieb bei den Aktien der Erste Group ein Minus von 3,47 Prozent auf 14,17 Euro. Raiffeisen schlossen unverändert bei 24,50 Euro.
Aktien von Versicherern zählten europaweit zu den größeren Verlierern. In Wien verloren Vienna Insurance Group 2,29 Prozent auf 30,34 Euro. UNIQA schlossen 3,33 Prozent tiefer bei 10,03 Euro.
Angesichts stark rückläufiger Ölnotierungen mussten OMV einen Abschlag von 2,92 Prozent auf 23,30 Euro verdauen. Schoeller-Bleckmann rutschten um 6,52 Prozent auf 64,42 Euro ab. Bei den Versorgern zeigten sich Verbund um 5,87 Prozent schwächer bei 15,24 Euro.
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