
·Passagierplus für Flughafen Wien4,2 Prozent mehr Flugreisende im Mai, starkes Plus nach Osteuropa.
Flugreisen: Weiterhin keine Flüssigkeiten an Bord erlaubt
- EU verschiebt Pläne zur Einführung neuer Handgepäck-Scanner Technologie noch nicht ausgereift
Passagiere dürfen weiterhin nur kleine Flaschen mit ins Flugzeug nehmen.
Die gibt ihr Vorhaben auf, Flugreisenden die Mitnahme von Flüssigkeiten ins Flugzeug zu erlauben. Es war geplant gewesen, ab nächstem Jahr alle Flughäfen innerhalb der EU dazu zu verpflichten, entsprechende Systeme zur Kontrolle der Flüssigkeiten im Handgepäck zu überprüfen.
Ab April 2013 hätten entsprechende Scanner auf den Flughäfen installiert werden müssen; diese Geräte kommen von Herstellern wie Smiths.
Nun hat die EU-Kommission allerdings das Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben. Das bedeutet: Flüssigkeiten dürfen weiterhin nicht mit an Bord genommen werden. Der Grund: Die Geräte müssten noch verbessert werden. Nun soll im Herbst kommenden Jahres erneut versucht werden, entsprechende Richtlinien umzusetzen dazu müssten allerdings die einzelnen Länder und das EU-Parlament zustimmen.
Nur kleine Flaschen erlaubt
Die EU versucht gerade, die Sicherheitsabfertigung für Passagiere angesichts der Zunahme des Verkehrs komfortabel zu gestalten, ohne dabei die Maßnahmen zur Terrorbekämpfung abzuschwächen. Derzeit dürfen Flugreisende laut EU-Bestimmungen nur Flaschen mit einem Inhalt von höchstens hundert Millilitern mit ins Flugzeug nehmen das gilt auch für Gels und Spraydosen. Schon mehrmals hatte es Anläufe gegeben, diese Bestimmungen zu entschärfen; vor allem die Betreiber der Duty-Free-Shops sind klarerweise dagegen.
Es ist nicht abzusehen, wann es entsprechende Geräte geben wird, die auch Handgepäck zuverlässig auf Sprengstoff untersuchen können, ohne dass das Gepäckstück geöffnet werden muss.
Quellen u.a.: Reuters
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