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Zürich rückt ein wenig vor
Die Schweizer Börse hat sich am Montag wenig verändert gezeigt. Die Anleger hielten sich vor der Flut von Quartalsberichten in der nächsten Zeit zurück. Der SMI konnte dennoch leicht zulegen.
Nach Händlerangaben fehlten Impulse und das Geschäft blieb umsatzschwach. Vor der Flut von Quartalsberichten in der nächsten Zeit wagten sich die Anleger nicht aus der Deckung. Zudem dämpften am Nachmittag die unerwartet rückläufigen US-Einzelhandelsumsätze die Stimmung. "Die Angst ist gross, dass die Erwartungen an die Firmenbilanzen zu hoch sein könnten", sagte ein Händler. Die Euro-Schuldenkrise und die Konjunkturabkühlung in China dürften im zweiten Quartal bei den Unternehmen Spuren hinterlassen haben. Das Enttäuschungspotenzial sei erheblich.
Der SMI schloss nach Handel in enger Spanne um 0,2 Prozent höher mit 6196 Punkten. Der breite SPI rückte ebenfalls 0,2 Prozent auf 5734 Zähler vor.
In den kommenden Tagen erwarten Händler eine Belebung des Geschäfts von den zahlreichen Firmenbilanzen und Konjunkturdaten aus den USA.
Nach Wells Fargo und JPMorgan legte mit Citigroup eine weitere amerikanische Grossbank einen besser als erwarteten Zwischenbericht vor. Das bot dem Sektor aber kaum Unterstützung. Die Aktien der Grossbank Credit Suisse waren knapp gehalten und die der UBS gaben 0,8 Prozent nach.
Am Dienstag und Mittwoch berichten mit Goldman Sachs und Bank of America-Merrill Lynch weitere wichtige Branchenvertreter. Ebenso legen im Laufe der Woche die US-Multis Coca Cola, Johnson & Johnson, Intel und General Electric ihre Ergebnisse vor.
Die Versicherungswerte tendierten mehrheitlich fester. Die Aktien von Zurich Insurance und Swiss Re zogen 0,6 beziehungsweise 1,1 Prozent an.
Novartis und Actelion tendierten leicht fester. Der Pharmariese und die Biotechfirma veröffentlichen am Donnerstag ihre Zwischenberichte. Pharmawert Roche rückten sogar ein Prozent vor. Nestle konsolidierten auf hohem Niveau. Die Aktien des Lebensmittel-Multis hatten in der Vorwoche ein Rekordhoch erreicht.
Mehrheitlich höhere Kurse gab es bei den Aktien zyklischer Firmen. ABB, Adecco, Clariant und Holcim gehörten zu den Gewinnern.
Die Aktien der Luxusgüterhersteller dagegen setzten den Abwärtstrend der Vorwoche fort. Swatch verloren 1,1 Prozent und Richemont gaben 1,5 Prozent nach. Citigroup hat die Empfehlung für Swatch auf "Neutral" von "Buy" gesenkt.
Am Tag vor den Halbjahresberichten sanken die Aktien von SGS um 0,9 Prozent, während Georg Fischer 0,4 Prozent gewannen.
Die Aktien von Kühne + Nagel stiegen um 1,5 Prozent. Der Spediteur hat angesichts des schwierigen Marktumfelds seine Wachstumsziele für das laufende Jahr gesenkt. Dank der eingeleiteten Sparmassnahmen sieht sich das Unternehmen aber auf Kurs zu den den angepeilten Rentabilitätszielen. Im Sog von K+N stiegen die Anteile des Konkurrenten Panalpina um 0,6 Prozent.
Anleihen21:55
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