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bloomberg/rp
14.07.201208:16 Uhr
Buffett zu Facebook-Investoren: Selbst schuld!

Buffett zu Facebook-Investoren: Selbst schuld!

  • Warren Buffett ist der Meinung, dass die Käufer von Facebook-Aktien, die mit dem Kurs unzufrieden sind, einfach den Preis für ihre Kurzsichtigkeit zahlen.

Investor sieht kurzfristige Kurssteigerung als schlechte Motivation für Aktienkäufe.

„Man sollte keine Farm kaufen, wenn man denkt, sie schon am nächsten Tag für mehr Geld verkaufen zu können.“ Diesen Vergleich wählte Warren Buffett bei einem Interview mit Bloomberg, um Facebook-Investoren zu beschreiben, die über den Kursabsturz entsetzt sind. „Ein solches Verhalten ist ein schrecklicher Grund, eine Aktie zu kaufen.“

Aktie geht abwärts

Nach dem IPO von Facebook am 18. Mai ist die Aktie um 19 Prozent gefallen. Nach Ansicht von Buffett hätten viele Leute nur gekauft, um gleich am nächsten Tage wieder zu verkaufen – sie hätten wohl gedacht, die Aktie würde rasant steigen. „Ich selbst habe niemals Aktien aus diesem Grund gekauft.“ Buffett hat sein Vermögen unter anderem mit dem Kauf von Aktien wie Coca-Cola aufgebaut, in die er seit Ende der 1980er investiert. Und Buffett vermeidet üblicherweise den Kauf von Techno-Aktien wie Facebook, weil er sich nach eigener Aussage nicht in der Lage sieht, deren Wert einwandfrei einzustufen.

Jedenfalls sollten Investoren dazu fähig sein, den langfristigen Wert von Facebook einzuschätzen, ehe sie kaufen. „Jede Aktie geht mal abwärts“, sagte der Investor. „Die Frage ist nur, ob Facebook 100 Milliarden wert ist oder doch nur 50 oder vielleicht gar 200.“

 
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