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Reuters
13.07.201212:19 Uhr

Schweizer Börse müht sich ins Plus

Besser als erwartete Konjunkturdaten aus China haben der Schweizer Börse am Freitag Auftrieb gegeben.

Die Anleger seien spürbar erleichtert, dass sich das Wirtschaftswachstum Chinas nicht stärker verlangsamt habe. "Die schlimmsten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet", sagte ein Händler. Positiv aufgenommen wurde zudem die Auktion italienischer Staatsanleihen.

Trotz einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Ratingagentur Moody's auf "Baa2", konnte das hoch verschuldete Land insgesamt 5,25 Milliarden Euro an den Märkten aufnehmen.

Der SMI notierte gegen Mittag um 0,3 Prozent höher mit 6166 Punkten. Der breite SPI legte ebenfalls um 0,3 Prozent zu auf 5707 Zähler. Der weitere Verlauf dürfte von der Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten und der Quartalsberichte der beiden US-Grossbanken JPMorgan und Wells Fargo abhängen. Neugierig sind Marktteilnehmer vor allem darauf, wie hoch die Spekulationsverluste bei JPMorgan ausgefallen sind.

Dei Aktien der Banken zeigten sich uneinheitlich. Während der Titel der UBS um 0,3 Prozent nachgab, zog das Papier der Credit Suisse um ein Prozent an.

Die Versicherungstitel schwächten sich mehrheitlich etwas ab. Lediglich Swiss Re gewannen 0,3 Prozent.

Von den als defensiv eingestuften Papieren waren Roche und Nestle fester.

Die Aktien der zyklischen Firmen legten überwiegend zu. ABB, Adecco und Clariant, aber auch die Anteile mittelgrosser Unternehmen wie Fischer, Rieter und Sulzer erholten sich von den jüngsten Einbussen.

Ein besser als erwartetes Ergebnis und die Erhöhung der Umsatz- und Ebit-Prognose schob die Aktie von Ems Chemie auf ein Rekordhoch von 182 Franken.

 
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