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APA
11.07.201218:10 Uhr

Flauer Handel - ATX rutscht ein wenig ab

Wenn Börsianer auf Urlaub weilen, ist an der Wiener Börse nichts zu holen. ATX schließt nach einem flauen Handelstag mit einem Minus von 0,3 Prozent.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel leicht um 5,89 Punkte oder 0,30 Prozent auf 1.960,34 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 15 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1.975 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,23 Prozent, DAX/Frankfurt +0,14 Prozent, FTSE/London -0,13 Prozent und CAC-40/Paris -0,62 Prozent.

Der ATX beendete einen sehr ruhigen und umsatzschwachen Handelstag mit einem kleinen Minus. Auch das internationale Börsenumfeld tendierte mehrheitlich im roten Bereich. Marktteilnehmer verwiesen auf fehlende Impulse sowie die nur dünne Meldungslage zum heimischen Aktienmarkt.

Die spanische Regierung hat am Mittwoch neue Sparmaßnahmen und Reformen zur Bekämpfung der hohen Staatsverschuldung angekündigt. Nach Sitzungsende in Europa wird noch das Protokoll der US-Notenbank zur jüngsten Sitzung veröffentlicht.

In 10 EU-Großbanken mussten die jeweiligen Staaten aushelfen, das von der europäischen Bankenaufsicht bis 30. Juni vorgegebene Ziel von 9 Prozent hartem Kernkapital zu schaffen, wurde ferner bekannt. Die einbezogenen Österreicher (Erste Group und Raiffeisen Zentralbank) haben diese Forderung wie erwartet von selber übererfüllt.

Bankenwerte zeigten sich in einem europäischen Branchenvergleich freundlich. Unter den heimischen Finanzwerten zogen Erste Group um 1,08 Prozent auf 14,91 Euro an und Raiffeisen legten um 0,65 Prozent auf 26,25 Euro zu.

Für Unterstützung beim ATX sorgten zudem voestalpine mit einem Kursanstieg um 1,13 Prozent auf 20,52 Euro. Telekom Austria konnten ihre Verlaufsgewinne nicht bis zum Sitzungsende verteidigen und schwächten sich um 0,59 Prozent auf 7,37 Euro ab. Verbund gewannen um 1,37 Prozent auf 17,76 Euro.

Belastend für das Börsenbarometer wirkten die Abschläge bei den Aktien der OMV (minus 2,20 Prozent auf 24,25 Euro). Wienerberger schwächten sich um 2,04 Prozent auf 7,25 Euro ab und Andritz büßten 1,70 Prozent auf 40,50 Euro ein.

 
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