Goldmarkt

hartgeld.com
20.06.201209:16 Uhr

Der Goldmann sagt ... Beim Euro-Untergang hilft nur Gold

Der Euro kann jetzt wirklich nicht mehr lange gehalten werden, weil der Euro-Grossstaat Spanien gerade Pleite geht.

Dann folgen Italien und Frankreich. Die Tage des Euro sind daher gezählt. Sein Vermögen retten kann man nur dadurch, indem man aus allen Papiergeldern rausgeht und Gold und Silber kauft. Es bleibt nicht mehr viel Zeit dafür.

Spanien reisst den Euro in den Abgrund

Wir haben es gerade nach der zweiten Griechenland-Wahl gesehen, wie lange „Euro-Rettungs-Euphorien“ inzwischen andauern: nur mehr einige Stunden. Obwohl die EU-Treuen in Griechenland die Wahl gewannen, brach am Montag darauf wieder die Realität herein: Spanien ist praktisch pleite, seine Banken und Regionen ebenfalls. Eine massive Kapitalflucht aus Spanien hat wieder eingesetzt, die die Zinsen auf die 10-jährigen Staatsanleihen auf 7,3% hochtrieb – eindeutig in die Todeszone für einen Euro-Staat.

Ob Griechenland im Euro bleibt oder nicht, ist real bedeutungslos. Entscheidend ist, ob Spanien Pleite geht, gefolgt von Italien und Frankreich. Italien ist in einer nicht ganz so schlimmen Situation wie Spanien, nähert sich aber auch schon der Todeszone bei den Zinsen. Und in Frankreich wird der neue Präsident Hollande dafür sorgen, dass auch die französischen Staatsanleihen abverkauft werden. Die Flucht der Reichen aus Frankreich inklusive deren Kapital hat schon begonnen. Und diese Kapitalflucht geht jetzt aus der Eurozone raus, nicht mehr in deutsche Staatsanleihen. Die baldige Währungskrise des Euro ist daher vorprogrammiert. Vermutlich noch im Sommer 2012 wird der Euro-Crash und dann dessen Zerfall mit der Wiedereinführung der bereits gedruckten, neuen nationalen Währungen kommen.

Da helfen nur Gold und Silber als Rettungboote

Ist die Flucht aus dem Euro in US-Dollar, britisches Pfund oder japanischen Yen eine Alternative? Nein, denn diese Währungen gehören Staaten, die selbst genauso bankrott sind wie die schlimmsten Staaten der Eurozone. Die Zinsen werden überall durch Gelddrucken massiv gedrückt, so dass man als Anleger nur verlieren kann.

Man muss daher aus Papiergeld komplett raus und in die mehr als 3000 Jahre alten Währungen Gold und Silber gehen, bei denen der Wert im Geld selbst ist. Genau deswegen werden die Preise von Gold und Silber von den Zentralbanken gedrückt. Wenn der Euro untergeht, funktioniert das nicht mehr und die Preise von Gold und Silber werden explodieren. Dann wird jeder hineinwollen aber kein Metall mehr bekommen. Goldpreise von $20000 je Unze können bei einem Systemcrash innerhalb weniger Tage erreicht werden (heute liegt Gold bei $1630 je Unze). Wie beim Untergang der Titanic werden dann alle in die Rettungsboote wollen, dieses Mal jene aus Gold und Silber. Wohl dem, der diese heute schon besitzt. Es bleibt nicht mehr viel Zeit.

Der bekannte Edelmetall-Experte James Turk erwartet diesen Goldpreis-Ausbruch für Sommer 2012. Das passt dann zusammen mit dem zu erwartenden Euro-Crash.

Der Autor:
Walter K. Eichelburg ist studierter Informatiker und betreibt mit www.hartgeld.com das erfolgreichste deutschsprachige Special-Interest-Webportal zu den Themen Gold, Edelmetalle und Krisenvorsorge. Er ist selbst langjähriger Investor und gibt auf diesem Weg sein Wissen weiter. Er ist Autor zahlreicher Artikel über technische und Finanzthemen.

 
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