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11.05.201208:05 Uhr

Marc Faber: "Es wäre sogar das Beste, die Eurozone ganz aufzulösen"

  • Schweizer Börsenexperte und Fondsmanager, Marc Faber, rät zu einer Rückkehr der Einzelwährungen in Europa.

Marc Faber, der Autor des Börsenbriefes “Gloom, Boom & Doom Report” hat erklärt, es gebe “eine sehr große Wahrscheinlichkeit” dafür, dass Griechenland die Eurozone verlassen werde.

“Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Euroländer Griechenland schon vor drei Jahren rausgeschmissen hätten. Das hätte eine Menge Qualen erspart”, sage er in einem Interview mit Bloomberg TV. “Als Folge der Rettungsaktion ist das Problem nur größer und größer geworden.”

In den Augen von Faber ist es wohl “viel besser für Griechenland” und die gesamte Region, wenn das angeschlagene Land die Eurozone verlässt.

“Es wäre sogar das Beste, die Eurozone ganz aufzulösen”, wenn die Länder zu ihren eigenen Währungen zurückkehrten und sie den Euro als eine Art internationale Gemeinschaftswährung nutzten, erklärte Faber weiter. “Ganz so, wie es bei Reisen durch Südamerika ist, wo man überall mit dem Dollar zahlen kann, wenn man es will.”

Bloomberg/hahn

 
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