Meinung

Martin Kwauka
26.04.201210:27 Uhr

Geldtipp der Woche: Risiko-Polizzen sichern
Familien günstig ab

  • Junge Eltern können den hinterbliebenen Partner günstig absichern.

Ein Hauptgrund zum Abschluss einer klassischen Lebensversicherung ist die Absicherung der Angehörigen im Todesfall. Allerdings reichen die Versicherungssummen gerade bei jungen Familien bei weitem nicht aus.

Wer zum Beispiel einen 20-jährigen Vertrag mit 100 Euro Monatsprämie abschließt, ist nur mit rund 24.000 Euro geschützt. Stirbt ein Elternteil plötzlich, ist mit einem wesentlich höheren Einkommensausfall zu rechnen. Selbst 100.000 Euro können dann bloß ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Das gilt ganz besonders dann, wenn die Eltern nicht verheiratet sind und der überlebende Partner deshalb keine Hinterbliebenen-Pension erhält.

Billige Jahresprämie

Zum Glück sind die Prämien für eine reine Risikolebensversicherung selbst für Jungfamilien leistbar. So sind zum Beispiel 100.000 Euro Versicherungssumme für einen 30-jährigen Mann bei 20-jähriger Laufzeit bei der Ergo Direkt schon um 71,76 Euro im Jahr zu erwerben. Eine gleichaltrige Frau zahlt bei einem 20-jährigen Vertrag mit 50,70 Euro noch weniger, weil ihr statistisches Sterblichkeitsrisiko geringer ist. Wem selbst das noch zu teuer ist, der kann die Laufzeit verkürzen und zahlt dann als Frau 32,24 Euro als Jahresprämie für einen zehnjährigen Vertrag.

Quelle dieser Tarifangaben ist das Online-Versicherungsportal durchblicker.at, das auch via news.at zugänglich ist. Die Prämien gelten für gesunde Personen, die zu keinerlei Risikogruppe wie etwa Raucher oder Motorradfahrer gehören. Die Prämien für andere Alters- oder Risikogruppen sind auf durchblicker.at in wenigen Minuten ermittelt. Achtung: Es zahlt sich nicht aus, bei den Gesundheitsfragen zu mogeln. Sollte die Versicherung im Todesfall draufkommen, dass die Antworten falsch waren, kann die gesamte Auszahlung entfallen.

Wer bei einem günstigen Anbieter eine solche Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme abschließt, kommt mitunter sogar billiger davon als bei einer Kreditrestschuldversicherung mit fallender Versicherungssumme, die gleich in der Bank zusammen mit einem Kreditvertrag abgeschlossen wird. Hintergrund: Die Preisunterschiede bei Risikolebensversicherungen sind enorm – und viele Banken holen sich via Restschuldversicherung das Geld zurück, das sie bei den Kreditzinsen nachgelassen haben.

Wichtige Links: durchblicker.at

- Martin Kwauka

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