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25.04.201207:49 Uhr

Credit Suisse schreibt wieder schwarze Zahlen

  • Schweizer schaffen "Mini-Gewinn" von 44 Millionen Euro. Analysten hatten dagegen einen Verlust erwartet.

Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) hat dank eines wieder erstarkten Investmentbankings im ersten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

Unter dem Strich erreichte die Bank einen Mini-Gewinn von 44 Mio. Franken (36,6 Mio. Euro). Analysten hatten mit einem weiteren Verlust gerechnet. Die Bank von CEO Brady Dougan (Bild) war in den vergangenen beiden Quartalen angesichts der Turbulenzen an den Kapitalmärkten tief in die rote Zahlen gestürzt.

Im ersten Quartal 2011 hatte Credit Suisse noch 1,1 Mrd. Franken verdient. Vor allem das zuletzt enttäuschende Investmentbanking überraschte mit einem Vorsteuergewinn von fast einer Milliarde Franken positiv. So konnte die Bank auch einen Verlust von gut 1,5 Mrd. Franken bei der Neubewertung der eigenen Schulden wettmachen.

Die Bank musste aber Bewertungsverluste auf eigene Schulden von 1,55 Mrd. Franken verdauen. Der normalisierte Gewinn, dem nach Angaben der Bank vom Mittwoch eine höhere Aussagekraft zukommt, belief sich auf 1,335 Mrd. Franken.

Im Investmentbanking hatte die Bank im Vorquartal nach einem Einbruch bei den Einnahmen einen Verlust vor Steuern von 1,3 Mrd. Franken eingefahren. Die Einnahmen stiegen auf 4,14 Mrd. Franken und der Vorsteuergewinn erreichte 993 Mio. Franken.

Im Private Banking konnte Credit Suisse bei reichen Kunden Neugeld von Netto 8,4 Mrd. Franken einsammeln und die Sparte kam auf einen Vorsteuergewinn von 625 Millionen Franken.

Reuters/hahn

 
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