Web2Watch - Marken im Online-Check
Diese Woche: Winter-Destinationen
- Es gab 31.243 Postings zu Wintersportorten
- Schladming hat die meisten Online-Fans
Österreichische Konsumenten posten jährlich sechs Millionen Meinungen zu Marken, dazu kommen noch weit über 100 Millionen private Postings. All diese beobachtet OGM mit Web2Watch laufend. Der Online-Check ist keine Umfrage, sondern zeigt, in welcher Art und wie häufig über Marken in Social Media gesprochen wird.
Dass der Schnee noch auf sich warten lässt, ist für Österreichs Wintertourismus nichts Neues. Rund die Hälfte der Winterübernachtungen entfallen auf Jänner und Februar. In der Saison 2010/2011 sind die Nächtigungen um 1,1 Prozent zurückgegangen, dafür kamen 2 Prozent mehr Gäste (15,7 Millionen Ankünfte). Mehr als zwei Drittel von ihnen kommen aus dem Ausland, immer öfter aus Russland, der Ukraine und China. Nach Wien verzeichnen die klassischen großen Skigebiete in Tirol, Salzburg und Vorarlberg die meisten Winter-Nächtigungen: Sölden, Saalbach-Hinterglemm und Ischgl ziehen mehr als eine Million Gäste an. Dahinter reihen sich St. Anton am Arlberg, Obertauern, Mayrhofen, Salzburg und Lech.
Wolfgang Bachmayer, OGM: In Österreich gibt es rund 300 Wintersportgebiete von Abtenau bis Zwieselalm, die häufig unter mehreren Regions-, Orts- und Bergbezeichnungen auftreten. Kein Wunder, dass bei diesem Markenwirrwarr durchschnittlich weniger als 100 Online-Postings auf jedes Skigebiet entfallen. Auch starke Marken wie Ischgl, Sölden, Kleinarl oder Wagrain zeigen wenige Web-2.0-Aktivitäten. Eine Homepage ist zwar die Regel, aber abgesehen von ein paar Facebook-Seiten gibt es nur wenig Dialog in den Social Media zur Werbung und Bindung von Kunden. Dabei sind die jüngeren Gäste, und da vor allem die Snowboarder oder Tourengeher, im Web sehr mitteilungsbedürftig, wie die guten Urteile zu den Gebieten Zauchensee und Nassfeld zeigen.
Detailanalysen der Branchen: www.ogm.at
Nächste Woche im Web2Watch-Check: Einkaufszentren











