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19.10.2011 13:17

Finanzmarktaufsicht ermittelt gegen Erste Bank

  • Marktmanipulation & Verletzung von Ad hoc-Pflichten

Jüngste Aussagen von Erste Bank-Chef Andreas Treichl haben für sein Institut nun unangenehme Folgen. Wie FORMAT exklusiv erfahren hat, ermittelt die Finanzmarktaufsicht (FMA) gegen die Bank.

„Wir haben am Freitag einen Fragenkatalog von der FMA bekommen. Die Fragen betreffen unsere jüngste Ad hoc-Meldung. Die FMA hat sich nach unseren Finanzgarantien erkundigt“, bestätigt Erste Bank-Sprecher Michael Mauritz. Die Ermittlungen der FMA dürften – basierend auf einer anonymen Anzeige – allerdings weiter gehen.

Umstrittene Aussagen Treichls

Im Zentrum der Vorwürfe stehen laut FORMAT-Informationen Aussagen von Treichl gegenüber Reuters am 29.9. Damals hatte er noch behauptet, trotz der Kreditreform wolle er an der Gewinnprognose der Erste Bank festhalten. Nur knapp zwei Wochen später dann, am 10.10., musste der Erste-Chef dann die Gewinnprognose entgegen seinen früheren Aussagen, deutlich nach unten revidieren. Die Ermittler sollen nun untersuchen, ob er damit den Markt getäuscht hat.

-Angelika Kramer-

19.10.2011 13:17
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