Aktuell
Mittwoch, 23. Mai 2012 

navigation

27.9.2011 09:26

Obama kritisiert europäische Krisenpolitik

  • Euro-Krise 'versetzt Welt in Angst'
  • EU-Staaten Zögerlichkeit vorgeworfen

US-Präsident Obama hat den EU-Staaten vorgeworfen, ihr Bankensystem nach der Finanzkrise von 2007 nicht in Ordnung gebracht und so die derzeitige Euro-Krise verursacht zu haben. "In Europa haben sie sich nie ganz von der Krise von 2007 erholt und sich nie wirklich um die Schwierigkeiten gekümmert, denen ihr Bankensystem ausgesetzt war", sagte Obama bei einer Veranstaltung in Kalifornien.

Zusammen mit den Schulden-Problemen Griechenlands habe dies eine Krise ausgelöst, "die die Welt in Angst versetzt". Die EU-Staaten versuchten nun, "verantwortlich zu handeln", doch geschehe dies "nicht so schnell, wie es notwendig wäre", kritisierte Obama weiter.

US-Finanzminister Geithner hatte Europa am Wochenende eindringlich zur Eindämmung der Schuldenkrise in der Euro-Zone aufgefordert. Die Belastungen von Staaten und Banken in Europa bezeichnete er als "das ernstzunehmendste Risiko für die Weltwirtschaft" und zeigte sich frustriert über das Krisenmanagement der Europäer. Es wird befürchtet, dass eine Verschlechterung der Situation in Europa zu einer Rezession in der bereits stagnierenden US-Wirtschaft führen könnte.

- APA

27.9.2011 09:26
Seite bookmarken bei: ? Hilfe

·"Als Zeuge muss man die Wahrheit sagen, als Beschuldigter nicht"
Nach dem U-Ausschuss erhob Grasser vor Journalisten schwere Vorwürfe gegen die Justiz und den U-Ausschuss.

·Heftige Breitseite von Maria Fekter Richtung Frankreich
Finanzministerin Maria Fekter hat die Ansätze von Francois Hollande zur Lösung der Euro-Schuldenkrise massiv kritisiert.

·"Ein Austritt Griechenlands wird teuer und chaotisch, aber unausweichlich"
Griechenland wird wohl aus der Eurozone austreten müssen, erklärte Mohamed El-Erian, Chef von Pacific Investment Management.

·China kauft US-Staatsanleihen direkt beim Finanzministerium
Die USA haben China für den Kauf von US-Staatsanleihen ein bisher beispielloses Sonderverfahren ermöglicht.

·Marc Faber reduziert Aktien und setzt auf den Greenback
Der Investor Marc Faber setzt nach eigenen Angaben zur Zeit auf hohe Bargeldbestände in US-Dollar.

·Schlimme Kursprügel für Facebook an der Wall Street
Daumen runter für die Facebook-Aktie: Sie gefällt den Börsianern nicht und verliert am zweiten Handelstag elf Prozent.

·Notkredite für angeschlagene Eurozonen-Banken steigen auf Rekordwert
Banken der Euro-Krisenländer greifen immer stärker auf Notkredite ihrer Zentralbanken zurück.

·Hypo startet Reprivatisierung in Südosteuropa
Weitere 6 Banken sollen verkauft werden. Deutsche Bank erhält Mandat zum Verkauf.

·Frankreich geht auf Konfrontation mit Deutschland
Frankreich will trotz erbitterten Widerstands aus Deutschland Eurobonds einführen und Schäuble als Eurogruppen-Chef verhindern.

·"Wir waren uns vollkommen einig"
G8-Staaten haben sich für Förderung des Wirtschaftswachstums und gleichzeitige Konsolidierung der Budgets ausgesprochen.

·"Zum ersten Mal ist Merkel extrem isoliert"
Die griechische Linke geht in die Offensive und will in Berlin und Paris für neue Verhandlungen über den Reformkurs werben.

·AUA: Erwartete Personalrochaden
Schweizer Gaudenz Ambühl neuer Chef der Tyrolean. Vorstand Peter Malanik soll zu Jahresende gehen.

zurück zur Startseite