Aktuell
Dienstag, 22. Mai 2012 

navigation

22.8.2011 12:43

Vom Inhalte-Lieferanten bis
zum Buchhändler: Mit wem Apple im Clinch liegt

Apple ist am Buch-, Musik-, Handy- und am mobilen Werbemarkt präsent und kämpft dementsprechend an vielen Fronten. Ein kleiner Auszug aus dem Streit- und Klagstagebuch des Konzerns.

● Buchkäufer brachten vor wenigen Tagen in den USA eine Sammelklage gegen Apple (und fünf Verlage) wegen illegaler Preisabsprachen ein. Der Vorwurf: Apple soll das populäre iPad dazu nutzen, um Preise künstlich hoch zu halten und den Mitbewerb (Amazon, Kindle) zu verdrängen.

● Amazon erhielt im März 2011 eine Klage, weil es den Begriff „appstore“ verwendet. Apple hat sich die Schreibweise „App Store“ schützen lassen.

● HTC hat mit seinen Geräten gegen zwei Apple-Patente verstoßen. Apple will ein Importverbot von HTC in den USA durchsetzen. HTC reichte am 16. August seinerseits Patentklagen gegen Apple ein.

● Motorola mit seinem Tablet-Modell Xoom und ein deutscher Hersteller von Billig-Tablets (Jaytech) erhielten am 9. August ebenfalls eine einstweilige Verfügung mit Verkaufsstopp.

● Google ist der Erzfeind. Seit Steve Jobs das Match um den mobilen Werbedienstleister AdMod an Google verlor, ist Feuer am Dach. Was Google betrifft, nimmt Jobs alles „sehr persönlich“. Erwartet wird nun eine Patentschlacht bisher nicht gekannten Ausmaßes. Google hat sich dafür mit dem Kauf von Motorola erst einmal aufmunitioniert.

● Nokia gewinnt. Seit 2009 stritt Apple mit Nokia um Patente. Im Juni 2011 einigte man sich, und Apple zahlte an Nokia, andernfalls hätte ein Einfuhrverbot der Apple-Geräte in die USA gedroht.

● 25.000 südkoreanische iPhone-Nutzer haben eine Sammelklage eingebracht, weil Apple Bewegungsprofile unerlaubt gespeichert hat.

● Zur Tagesordnung gehören Klagen wegen nicht lizenzierten Apple-Zubehörs. Ein Fünftel des Verkaufspreises solcher Produkte geht an Apple, das u. a. die Kompatibilität prüft.

● Verleger bezeichnen die 30-Prozent-Provision als „zu hoch“, die Apple für das Listing im iPad-Kiosk verlangt, und wollen sich Apples fixen Preisvorgaben nicht beugen. Noch wird verhandelt, nicht vor Gericht. Apple machte Andeutungen kleiner Konzessionen. Das Problem der Verleger: Sie haben keine einheitliche Strategie.

● 2007 erstritt sich Apple die Rechte am Namen iPhone (von Cisco) und am Apple-Logo (von der Beatles-Plattenfirma).

● Musikmarkt. Ärger mit Teilen der Musikindustrie gibt es bei iTunes laufend. Mit Exklusivverkäufen (aktuell Jay-Z) bootet Apple systematisch die Konkurrenz aus. Mit dem neuen Cloud-Dienst „iTunes-Match“ sind Urheberrechtsklagen vorprogrammiert.

22.8.2011 12:43
Seite bookmarken bei: ? Hilfe

·Marc Faber reduziert Aktien und setzt auf den Greenback
Der Investor Marc Faber setzt nach eigenen Angaben zur Zeit auf hohe Bargeldbestände in US-Dollar.

·Schlimme Kursprügel für Facebook an der Wall Street
Daumen runter für die Facebook-Aktie: Sie gefällt den Börsianern nicht und verliert am zweiten Handelstag elf Prozent.

·Notkredite für angeschlagene Eurozonen-Banken steigen auf Rekordwert
Banken der Euro-Krisenländer greifen immer stärker auf Notkredite ihrer Zentralbanken zurück.

·Hypo startet Reprivatisierung in Südosteuropa
Weitere 6 Banken sollen verkauft werden. Deutsche Bank erhält Mandat zum Verkauf.

·Frankreich geht auf Konfrontation mit Deutschland
Frankreich will trotz erbitterten Widerstands aus Deutschland Eurobonds einführen und Schäuble als Eurogruppen-Chef verhindern.

·"Wir waren uns vollkommen einig"
G8-Staaten haben sich für Förderung des Wirtschaftswachstums und gleichzeitige Konsolidierung der Budgets ausgesprochen.

·"Zum ersten Mal ist Merkel extrem isoliert"
Die griechische Linke geht in die Offensive und will in Berlin und Paris für neue Verhandlungen über den Reformkurs werben.

·AUA: Erwartete Personalrochaden
Schweizer Gaudenz Ambühl neuer Chef der Tyrolean. Vorstand Peter Malanik soll zu Jahresende gehen.

·Probleme mit Drachme fangen beim Gelddrucken an
Ob Griechenland zur Drachme zurückkehrt ist ungewiss. Fest steht nur, es drohen jede Menge Probleme.

·Yahoo trennt sich von Alibaba-Aktien
Der Internetkonzern Yahoo will Alibaba-Anteile im Wert von 7,1 Milliarden Dollar an den chinesischen Partner zurückverkaufen.

·Griechenland: Pharmaindustrie bereitet Notversorgung vor
Die Pharmaindustrie bereitet eine Notversorgung der Griechen mit Medikamenten vor, sollte das Land die Euro-Zone verlassen.

·Lufthansa fliegt statt AUA
Die Lufthansa musste am Samstag bei der Österreich-Tochter aushelfen, nachdem die AUA zwei Flüge nach Frankfurt gestrichen hat.

zurück zur Startseite