Hochkarätig besetzter Tourismusgipfel in Ober- und Hochgurgl
- Internet wird Vertriebskanal Nummer eins
- Social Networks noch intensiver nutzen

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Wirtschafts- und Branchengrößen wie ÖW-Chefin Petra Stolba, Spitzenmanager Boris Nemsic, ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn, Markus Kienberger, Industry Head von Google Austria, der Ötztaler Erfolgshotelier Lukas Scheiber sowie die Universitätsprofessoren Hannes Werthner, Uni Wien, und Christian Lässer, Uni St. Gallen, lieferten sich am Freitag einen spannenden Schlagabtausch über Vertrieb.Macht.Gewinn und neue Verkaufs- und Kommunikationskanäle direkt zu den Kunden.
Das Internet wird zum Vertriebskanal Nr. 1 im Tourismus, heute werden bereits 28 Prozent aller Unterkünfte online gebucht, 2015 werden es voraussichtlich zirka 48 Prozent sein, zitierte Schellhorn aus einer aktuellen ÖHV-Studie. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang, dass rund 50 Prozent der österreichischen Hotelwebsites noch keine direkte Buchungsmöglichkeit bieten sowie auch die Abhängigkeit von den großen Buchungsportalen. Gefordert wurde, die Macht dieser Buchungsportale zu brechen und dem ruinösen Preiswettbewerb selbstbewusst zu begegnen.
Scheiber sprach sich in diesem Zusammenhang für das aktive Nutzen neuer Technologien aus, wobei aber immer die Rentabilität im Auge zu behalten sei. Der Tourismus sei heute noch viel mehr Informationsgeschäft als früher, betonte Stolba. Und Nemsic forderte die Tourismuswirtschaft auf, Social Networks noch intensiver als bisher zu nutzen. Facebook habe schließlich 600 Millionen Mitglieder. Und auch bei rund zwei Millionen internetfähigen Handys sei es wichtig, diese Vertriebswege zu bespielen. Persönliche Empfehlungen in den Communities hätten hohe Akzeptanz und Glaubwürdigkeit, schnelle Aufmerksamkeit für Angebote sei garantiert.











