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31.5.2010 17:30

Ab jetzt jeden Monat: Die aktuelle Wirtschaftslage unserer Nation

  • Nur noch ein Drittel schätzt die Lage als gut ein
  • Peter Hajek: 'Euro-Krise hinterlässt Spuren'

1. Allgemeine Stimmung
2. Lage im Unternehmen
3. Das Job-Klima
4. Auftragsentwicklung

Die 3.000 Mitglieder des ­Managementclubs sind ver­unsichert. Noch vor einem Monat hat man die gegenwärtige wirtschaftliche Situation deutlich besser eingeschätzt. Nur mehr ein knappes Drittel meint, die ­Wirtschaftslage stelle sich gut dar. Noch deutlicher tritt die Skepsis bei der zukünftigen Entwicklung zutage. Nur noch ein Viertel der Befragten sieht den nächsten sechs Monaten optimistisch ent­gegen, im April waren es noch immerhin 42 Prozent der Manager. Auf die Mitarbeiterzahlen in den Unternehmen hat das noch keine direkte Auswirkung. Hier stellt sich die Lage stabil dar, die Nachfragesituation könnte aber darunter ­leiden. Der fehlende Zukunfts­optimismus lässt auch die ver­gangenen Monate weniger positiv erscheinen. Möglichen negativen Anzeichen wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die Eurokrise wird aus Sicht der befragten Manager auch Spuren hinterlassen. Ein ­Viertel der Befragten rechnet mit einem oder mehreren Länderaustritten aus der Eurozone. Die Krise der Einheitswährung ist aber nicht für alle ein Nachteil. Immerhin 27 Prozent der Manager geben an, dass ihr Unternehmen wirtschaftlich vom niedrigen ­Euro-Dollar-Kurs profitiert. Ein schwacher Trost..

Diese FORMAT-Umfrage wird von Peter Hajek in Zusammenarbeit mit dem mc durchgeführt.

31.5.2010 17:30
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