biz-talk

navigation

26.1.2010 16:54

Auftakt zum 'Czipin Cercle' 2010: Für mehr Produktivität im Dienst­leistungsbereich

  • Bartenstein: "Föderalismus manchmal Hemmschuh"
  • Girth will Erkenntnisgewinn in unproduktiven Zeiten

Alois Czipin lud zum ersten Cercle im neuen Jahr. Es diskutierten Ametsreiter, Ruttenstorfer und Bartenstein.

Was Produktivität mit der Quadratur des Kreises zu tun hat, erfuhr eine ­illustre Runde im Rahmen des ersten „Czipin Cercle“ im neuen Jahr. Dabei wurde von einer prominenten Runde die Frage dis­kutiert, inwieweit Produktivität in der Dienst­leistung umsetzbar ist. Gastgeber Alois Czipin diskutierte angeregt mit Telekom-General­direktor Hannes Ametsreiter, dem General­direktor der OMV, Wolfgang Ruttens­torfer, und dem ehemaligen Wirtschaftsminister Martin ­Bartenstein, der in besonders launiger und ­wissender Art „in manchen ­öffentlichen ­Bereichen den Föderalismus als Hemmschuh für Produktivität“ ortete. Key­note-Speaker Werner Girth (Partner Czipin ­Consulting) ­überraschte mit der Aufforderung, „in den ­unproduktiven Zeiten die Erkenntnisse für eine produktivere Umsetzung zu ­generieren“.

Effizientere Dienstleistungen möglich
Einig waren sich alle Gäste, dass im Bereich Dienstleistungen – immerhin 70 ­Prozent des BIP – noch viel Kapazität für eine Er­höhung der Effizienz gegeben ist. ­Jedenfalls ­produktiv beim Netzwerken und ­Genießen waren die Gäste des Unternehmensberaters: So philosophierten über das Thema im ge­mütlichen Stadthaus unter anderem Martin Essl und Werner Neuwirth-Riedl von bauMax, Speditionschef Wolfram Senger-Weiss, Maurizio Totta, Christian Seywald von Novartis, Investor Christian Wimmer, Carola ­Purtscher (Kobza Integra Public Relations), Ex-Wienerberger-Chef Paul Tanos sowie die Chefredakteure Andreas Lampl (trend/FORMAT) und Thomas Martinek (trend).

Gabriela Schnabel

Im Bild: M. Bartenstein, A. Czipin, H. Ametsreiter, W. Ruttenstorfer (v. l. n. r.).

26.1.2010 16:54
Seite bookmarken bei: ? Hilfe
zurück zur Startseite