Auftakt zum 'Czipin Cercle' 2010: Für mehr Produktivität im Dienstleistungsbereich
- Bartenstein: "Föderalismus manchmal Hemmschuh"
- Girth will Erkenntnisgewinn in unproduktiven Zeiten

Alois Czipin lud zum ersten Cercle im neuen Jahr. Es diskutierten Ametsreiter, Ruttenstorfer und Bartenstein.
Was Produktivität mit der Quadratur des Kreises zu tun hat, erfuhr eine illustre Runde im Rahmen des ersten Czipin Cercle im neuen Jahr. Dabei wurde von einer prominenten Runde die Frage diskutiert, inwieweit Produktivität in der Dienstleistung umsetzbar ist. Gastgeber Alois Czipin diskutierte angeregt mit Telekom-Generaldirektor Hannes Ametsreiter, dem Generaldirektor der OMV, Wolfgang Ruttenstorfer, und dem ehemaligen Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, der in besonders launiger und wissender Art in manchen öffentlichen Bereichen den Föderalismus als Hemmschuh für Produktivität ortete. Keynote-Speaker Werner Girth (Partner Czipin Consulting) überraschte mit der Aufforderung, in den unproduktiven Zeiten die Erkenntnisse für eine produktivere Umsetzung zu generieren.
Effizientere Dienstleistungen möglich
Einig waren sich alle Gäste, dass im Bereich Dienstleistungen immerhin 70 Prozent des BIP noch viel Kapazität für eine Erhöhung der Effizienz gegeben ist. Jedenfalls produktiv beim Netzwerken und Genießen waren die Gäste des Unternehmensberaters: So philosophierten über das Thema im gemütlichen Stadthaus unter anderem Martin Essl und Werner Neuwirth-Riedl von bauMax, Speditionschef Wolfram Senger-Weiss, Maurizio Totta, Christian Seywald von Novartis, Investor Christian Wimmer, Carola Purtscher (Kobza Integra Public Relations), Ex-Wienerberger-Chef Paul Tanos sowie die Chefredakteure Andreas Lampl (trend/FORMAT) und Thomas Martinek (trend).
Gabriela Schnabel
Im Bild: M. Bartenstein, A. Czipin, H. Ametsreiter, W. Ruttenstorfer (v. l. n. r.).











