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30.12.2009 10:00

Boom in der Krise, Sparzwang als Treiber: Die wichtigsten Outsourcing-Trends 2010


1. Krisensicher. In Zeiten von Auftragseinbrüchen wollen sich die Firmen ihrer Fixkosten entledigen. Das Outsourcing-Geschäft hat davon stark profitiert.

2. Wachstumstreiber. Die Zuwächse beim Outsourcing haben 2009 die Bilanz des IT-Servicemarkts gerettet. Ansonsten hätte es ein Nullwachstum gegeben.

3. Kosten. Sparen war heuer das zentrale Motiv bei Outsourcing-Projekten. Anbieter, die schnelle Kosteneffekte darstellen konnten, waren besonders gefragt.

4. Outtasking. Standardservices, die ein Dienstleister effizienter erledigen kann, haben viele Firmen mit Freuden ausgelagert (z. B. Drucker- & Desktop-Management).

5. Industrialisierung. Standardisierte IT-Services, auf großen, virtualisierten Plattformen angeboten, bringen Skaleneffekte für Anbieter und Kostenvorteile für Kunden.

6. Preiskampf. Konkurrenzkampf und die Rationalisierung der Services führten zu einem Preisverfall von bis zu 20 Prozent. Preiskämpfe gibt es auch 2010.

7. Neue Liefermodelle. Webbasierte Dienstleistungen wie Software als Service oder Angebote aus dem Cloud Computing sorgen für neue Dynamik am Markt.

8.Pay per Use. Verbrauchsabhängige Preismodelle – zum Beispiel nach verbrauchter Prozessor- oder Speicherleistung – werden immer beliebter.

9. Security. IT-Sicherheit wird immer komplexer. Wegen explodierender Kosten und strengerer gesetzlicher Auflagen lagern viele diesen Bereich an Spezialisten aus.

10. Konzentration. Die Marktkonsolidierung ist weiter vorangeschritten. Die Top 10 der Serviceanbieter teilen sich bereits 60 Prozent des Kuchens.

30.12.2009 10:00
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