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Donnerstag, 17. Mai 2012 

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15.10.2009 13:34

R.U.S.Z. auf Augenhöhe: Ehemalige Langzeit-Arbeitslose warten, reparieren und beraten

  • Gerätewartung für Einkommensschwache zu teuer
  • R.U.S.Z. will kostenlose Gerätereparatur anbieten

Die Firma R.U.S.Z. plant Energieberatung für sozial Schwächere auf Augenhöhe.

Klimaschutz, Armutsbekämpfung und Arbeitsplatzschaffung vereint ein vom Reparatur- und Servicecenter R.U.S.Z. für Wien entwickeltes Konzept. Die Ausgangslage: hunderttausende Menschen mit geringem Einkommen können es sich schlicht und einfach nicht leisten, in Energiesparmaßnahmen oder auch nur Gerätewartung zu investieren – selbst wenn sich das längerfristig rechnen würde.

Ehemalige Arbeitslose packen an
Steigende Energiepreise verschärfen die Situation, laut Caritas können in Österreich rund 300.000 Menschen im Winter nicht ausreichend heizen. Dem will das R.U.S.Z. mit einem kostenlosen Service für klar definierte Zielgruppen – etwa InhaberInnen des Mobilpasses der Stadt Wien – entgegen treten. Eigens geschulte ehemalige Langzeitarbeitslose Übernehmen dafür Wartung und Reparatur von Haushaltsgeräten und vermitteln einfache Energiespartipps für den Haushalt. Für die Umsetzung fehlt derzeit allerdings noch die Finanzierung.

Im Bild: Sepp Eisenriegler, R.U.S.Z.

Die ausführliche Vorstellung des R.U.S.Z.-Projekts erfolgt am Mi, 14. 10. um 18.30 Uhr in der Sendung "konkret" auf ORF 2.


Der Österreichische Klimaschutzpreis
Der Österreichische Klimaschutzpreis 2009 wird von Lebensministerium und ORF in den Kategorien „Handwerk & Gewerbe“, „Industrie & Großbetriebe“, „Ideen & Innovation“ sowie „Alltag & Leben“ vergeben. Zur Einreichung aufgerufen waren von 26. Juni bis 31. August 2009 Privatpersonen, Unternehmen, Einrichtungen, Schulen und Vereine.

15.10.2009 13:34
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